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Parted Magic 4.9 mit Chromium und Zsync
Parted-Magic, ein Live-Linux mit Programmen zum Partitionieren und zur Datenrettung, ist in Version 4.9 verfügbar. Neben Bugfixes gibt es einige Neuerungen. Die Änderungen betreffen beispielsweise den Kernel, den die Entwickler von alten IDE-Treibern befreit haben. Festplatten heißen also nicht mehr /dev/hdX
, sondern /dev/sdX
, CD-/DVD-Laufwerke /dev/srX
. Unter den Anwendungen findet sich statt Googles Chrome-Browser dessen Open-Source-Ausgabe Chromium, Neuzugänge sind das Lowlevel-Diagnosetool Mhdd, der Textbrowser Elinks und das Synchronisationsprogramm Zsync. Parted Magic 4.9 steht auf der Programm-Homepage als Image für CDs, USB-Sticks sowie zum Booten über PXE und Grub4DOS zum Download bereit.
Red Hat trotz Krise auf Erfolgskurs
Im Jahresabschlussbericht für das abgelaufene Fiskaljahr weist Red Hat (http://www.redhat.com) einen Gewinn von 87 Millionen US-Dollar aus, etwa 8 Millonen Dollar mehr als im Vorjahr. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 15 Prozent auf 748 Millionen US-Dollar. Den Löwenanteil daran, 638 Millionen Dollar, machten die Subskriptionen aus, der Bereich Training und Services trug rund 109 Millionen US-Dollar zum Umsatz bei. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Gesamtumfelds stellte das Unternehmen im Verlauf des Jahrs 350 neue Mitarbeiter ein.
KURZ NOTIERT
Der Support für Ubuntu 8.10 "Intrepid Ibex" läuft zum 30. April 2010 aus, danach gibt es keine weiteren Bugfixes oder Security-Patches mehr (http://tinyurl.com/lu1005-ibex). Das Projekt empfiehlt daher eine umgehende Aktualisierung auf Version 9.04 "Jaunty Jackalope".
Dienste, die lange Internetadressen zu kurzen URLs umwandeln, stehen hoch im Kurs. Jetzt plant auch das Debian-Projekt einen solchen Service, deb.li. Der neue URL-Shortener befindet sich derzeit in der Beta-Phase.
Ein weiterer kommerzieller Dienst findet Eingang in Ubuntu 10.04: Zukünftig lassen sich die Adressbücher von Handys über Ubuntu One synchronisieren (https://edge.one.ubuntu.com/phones/). Wie gut das klappt, lässt sich innerhalb einer 30-tägigen Testphase ergründen, danach kostet der Service Geld.
Imad Sousou, Chef des Intel Open Source Technology Center, hat für Entwickler erste Teile von Meego veröffentlicht (http://meego.com/community/blogs), dem neuen aus der Verschmelzung von Maemo und Moblin hervorgegangenen Mobile-Linux. Das erste komplette Release mit Betriebssystem und Services für Telefonie, Internet und Dateiverwaltung soll im Mai folgen.



