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Fernsehdemokratie

Democracy Player spielt Video-Podcasts

Abspielbremse Codec

Die gängigen Dateiformate wie MPEG, MP4, WMV, XVID und MOV unterstützt die Software, sofern sie die dafür nötigen Codecs auf dem Rechner findet. Im Test ließen sich alle Dateien abspielen. In der Regel löst die Installation von Mplayer oder Xine über ein externes Repository die Abhängigkeiten auf und installiert die Codecs gleich mit. Lässt sich ein Video partout nicht abspielen, rufen Sie die Datei in einem externen Videoplayer auf und probieren weitere Codecs aus – unter den Ubuntu-Derivaten löste das Paket x264 das Problem.

Einstellungssache

Anwendern mit einer ISDN-Leitung oder einer volumenbasierten Flatrate nimmt das hohe Datenaufkommen vermutlich die Freude am modernen Video-Podcasting. Die meisten Benutzer verfügen zudem nur über begrenzt viel Speicher auf der Festplatte. Um die Datenflut zu bewältigen, klicken sie auf Optionen im blauen Titelfeld des entsprechenden Channels. Hier regeln Sie, wie die abonnierten Kanäle mit den Datenmengen umgehen. Aufgrund der nur halbfertigen Übersetzung sitzen Sie aber mitunter vor einem "denglischen" Einstellungsdialog.

Unter Videos expire after ... stellen Sie ein, wann ältere Videodateien wieder von der Festplatte verschwinden. Nutzen Sie die Option Auto Download mit Vorsicht: Sie lädt automatisch alle Dateien eines Kanals herunter, es sei denn, Sie schränken dies über die Einstellungen ein. Dort bestimmen Sie, dass der Player nicht mehr automatisch neue Videos holt, wenn er noch über eine bestimmte Anzahl ungesehener Filme verfügt, oder dass er ausschließlich neue Videos lädt.

Eine wichtige Option finden Sie außerdem unter Video | Einstellungen: Geben Sie im Bereich Speicherplatz an, wie viel Platz (in GByte) auf der Festplatte frei bleiben soll (Abbildung 4). Andernfalls verlieren Sie nach einigen Wochen Podcasting schnell den Überblick und staunen über monströse Datenzuwächse.

Abbildung 4: Der Einstellungsdialog legt nur die grundlegendsten Eigenschaften der Software fest.

Die restlichen Einstellungsparameter erklären sich selbst: Sie bestimmen Speicherorte oder Abspielfolge der Videos. Ein Rechtsklick auf einen Channel ruft ein Kontextmenü mit den wichtigsten Funktionen zum Umbenennen, Kopieren oder Löschen auf. An diese Kanalliste hängen Sie auch eigene Playlists an und verwalten sie über den Menüpunkt unter Wiedergabelisten.

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Infos zum Autor

Mirko Albrecht

Mirko Albrecht schreibt seit Ende 2004 regelmäßig Beiträge für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Wenn er nicht gerade eine neue Distribution ausprobiert, spielt er gern Schach oder fotografiert die Welt.
Seine Rechner werden meist von Xubuntu oder Opensuse bevölkert.


Infos zur Publikation

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LinuxUser 06/2012

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