Bastelstunde
Der Linux-WLAN-AP KWGR614
Internetzugang
Sowohl für die vier Switch-Ports des KWGR614 als auch für den Uplink-Anschluss stellen Sie getrennt ein, ob das Gerät eine IP-Adresse via DHCP beziehen oder eine fixe Adresse nutzen soll. So lässt sich das Gerät für alle Einsatzzwecke konfigurieren. In der Regel schließen Sie ein DSL-Modem an den WAN-Port, teilen dem Router auf der Startseite des Webinterfaces die DSL-Zugangsdaten mit und klicken auf Connect, um eine Internetverbindung zu aktivieren.
Bastelstunde
Will man das Linux-System des Routers modifizieren, führt kein Weg am Firmware-Quellcode vorbei. Dazu laden Sie sich von Netgear das rund 100 MByte große Entwicklungspaket herunter [2]. Es enthält die Quelltexte der wichtigsten Programme, den Linux-Kernel 2.4 mit uClinux-Erweiterung [3] sowie Busybox, das bekannteste und umfangreichste Werkzeug in Sachen Embedded Linux [4] (Abbildung 2). Mit von der Partie ist außerdem ein Cross-Compiler, mit dessen Hilfe Sie auf Intel-Rechnern Binärdateien für den auf einer MIPS-CPU basierenden KWGR614 übersetzen.
Mit dem Paket von Netgear und der beigelegten Dokumentation sollte es erfahrenen Linux-Benutzern problemlos gelingen, die Firmware selbst zu kompilieren. Die Quellen beinhalten allerdings das Webinterface nicht, da dessen Quellcode im Gegensatz zur Firmware offen ist. Die Firmware zu ändern, setzt Kenntnisse in C/C++ und idealerweise auch noch in Perl voraus. Wer über das nötige Know-How verfügt, stellt sich aus den Quellen eine neue Firmware zusammen und richtet diese ein.



