Das Tool Fastfetch liefert zahlreiche Informationen über das System. Die neue Version 2.45.0 erkennt weitere GPU-Hersteller, Window-Manager-Versionen sowie Logos von Distributionen. Darüber hinaus lässt sich jetzt die Ausgabe eines Kommandozeilenbefehls als Logo verwenden.
Nachrichten
Der Wayland-Compositor Sway rüstet in seiner neuen Version vor allem technisch auf. So basiert er auf der wlroots-Bibliothek 0.19.0 und übernimmt folglich ihre Neuerungen. Darüber hinaus kennt Sway fünf weitere Wayland-Protokolle.
Apple hat einige Neuerungen für Entwickler angekündigt, die unter macOS arbeiten. Darunter ist auch ein neues quelloffenes Containerization Framework, das Linux-Container besonders effizient auf Systemen mit Apple Silicon-Prozessor ausführen soll.
Erst Ende letzten Jahres erschienen, jetzt schon wieder Geschichte: Mozilla stampft seine Firefox-Erweiterung Orbit ein. Bis zum 26. Juni kann man mit ihr noch KI-Anfragen stellen, spätestens dann muss man auf die eingebauten Funktionen des Browsers zurückgreifen.
Die Manjaro-Entwickler denken laut darüber nach, ihre Edition mit KDE Plasma standardmäßig in einer Wayland-Sitzung starten zu lassen. Zuvor will das Team noch von seinen Nutzern wissen, welche Erfahrungen sie bereits mit Wayland gesammelt haben.
Drei Forscher von der TU München haben mit TPDE ein eigenes Compiler Back-End Framework vorgestellt, das deutlich schneller arbeiten soll als LLVM. Der Quellcode steht jetzt unter einer Open-Source-Lizenz auf GitHub.
Neben Fehlerkorrekturen stecken in der aktualisierten Libvirt nur eine Handvoll Neuerungen, die sich aber als durchweg nützlich entpuppen. So unterstützt die Version 11.4 die Konfiguration von NVRAM bei bhyve, während die Hilfswerkzeuge $PATH nutzen.
Die auf Slackware basierende Distribution PorteuX aktualisiert in ihrer neuen Version den Unterbau. Der damit zum Einsatz kommende Kernel 6.15 führt allerdings zu Verstimmungen mit VirtualBox. Des Weiteren tauscht PorteuX 2.1 den NTFS-Treiber.
Das Network Security Toolkit (NST) richtet sich mit seinen vorinstallierten Werkzeugen an Sicherheitsexperten und Pentester. Die neue Version nutzt Fedora 42 als Unterbau und den Kernel 6.14.8. Die Benutzeroberfläche hat zudem dazugelernt.
Wie häufig kommt Linux als Desktop-Betriebssystem zum Einsatz? Das versuchen gleich mehrere Statistiken zu ermitteln. Während in einer Linux schon seit Monaten bei rund 5 Prozent liegt, vermeldet eine andere leicht steigende Marktanteile.
Die Distribution Gnome OS soll nicht mehr nur in virtuellen Maschinen, sondern auch auf echter Hardware laufen. Dazu suchen die Gnome-Entwickler nach Testern, die ihr System installieren und Rückmeldungen geben. Wer mitmacht, kann sogar etwas gewinnen.
Die leichtgewichtige und vor allem in Containern als Grundlage dienende Distribution Alpine Linux frischt in ihrer neuen Version vor allem zahlreiche Pakete auf. Zusätzlich gibt es ein paar kleine, je nach System aber wichtige Änderungen.
Das bereits vierte Release der Distribution in diesem Jahr bringt einige Änderungen mit. So ist der Cachy-Browser Geschichte, Plymouth zeigt eine neue Boot-Animation, Proton springt auf die Version 10 und das Live-System erkennt automatisch eine Nvidia-Grafikkarte.
Die englischsprachige Zeitschrift Linux Format wird eingestellt. Die jetzt erschienene Ausgabe 329 ist gleichzeitig die letzte. In ihr blickt das Team noch einmal auf die letzten 25 Jahre zurück.
Die neue Version von Mozillas Browser beschleunigt HTTP/3-Verbindungen, kann deutlich flexibler den Hintergrund von neuen Tabs tapezieren, übersetzt automatisch Seiten von Erweiterungen und offeriert eine experimentelle Link-Vorschau.
Die Distribution Armbian bringt ein leichtgewichtiges Debian vor allem auf ARM- und RISC-V-Systeme. Die neue Version erweitert die Hardwareunterstützung, justiert beim Startvorgang nach und erweitert die Fähigkeiten des Konfigurationswerkzeugs „armbian-config“.
Stefan Wiehler hat einen Kernel-Treiber entwickelt, über den sich alte Telefone mit Wählscheibe unter Linux als Eingabegerät verwenden lassen. Notwendig ist dafür eine kleine Elektronikschaltung.
Der bekannte E-Gitarren-Hersteller Fender hat eine neue eigene Audio-Software veröffentlicht. Sie richtet sich mit einer intuitiven Oberfläche an Einsteiger und steht auch für Linux bereit – allerdings nicht unter einer Open-Source-Lizenz.










