Kapitano: Neue GUI für Malware Scanner ClamAV

Kapitano: Neue GUI für Malware Scanner ClamAV

Kapitano-Logo

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Kapitano 1.0

Lange Zeit stellte Clamtk die bevorzugte Benutzeroberfläche für den Virenscanner ClamAV. Nach der Einstellung des beliebten Frontends schickt sich jetzt das neue Kapitano an, die Nachfolge anzutreten.

Während Clamtk in der Skriptsprache Perl implementiert ist und noch auf GTK3 zurückgreift, verwenden die Kapitano-Entwickler Python, das aktuelle GTK4 sowie die Libadwaita-Bibliothek aus dem GNOME-Projekt.

Die Benutzeroberfläche orientiert sich daher auch an den Gepflogenheiten anderer GNOME-Programme: Im minimalistischen Fenster wählt man die zu untersuchenden Dateien oder Ordner, den Rest erledigt Kapitano. Ein Log protokolliert die Aktionen, zudem kümmert sich Kapitano automatisch um Updates der Signaturdatenbank.

Die Version 1.0 steht als fertiges Flatpak-Paket auf Flathub bereit, der Quellcode lagert auf Codeberg.org. Die Fokussierung auf das Flatpak-Format führt allerdings zu ein paar Einschränkungen: Da Flatpak-Programme isoliert einem Gefängnis laufen, kann Kapitano nur infizierte Dateien erkennen, diese aber nicht bereinigen oder in eine Quarantäne stecken. Anwender müssen folglich bei Infektionen selbst Hand anlegen.

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