Freie Software-Alternativen zu den unter Windows gängigen kommerziellen Programmen sind häufig wenig bekannt. Wir zeigen, welche Anwendungen auf dem Linux-Desktop eine besonders gute Figur abgeben.
Schwerpunkt
Wer von proprietären Plattformen zu Linux wechseln möchte, für den spielt die Interoperabilität der einzelnen Anwendungsprogramme eine große Rolle. Wir prüfen, wie gut Linux und seine Anwendungen mit Fremdformaten zurechtkommen.
Mit ChaletOS und ZorinOS zeigen zwei Ubuntu-Derivate, dass Linux längst auch für Windows-Umsteiger als Betriebssystem taugt. Wir klären, was die beiden Systeme leisten.
Aufwendige Videokompositionen, Bluescreen-Tricks und andere komplexe Video-Effekte entstehen in der Regel in hochpreisigen Programmen wie AfterEffects, Nuke oder Fusion. Eine extrem interessante Open-Source-Alternative bietet das schlanke Natron.
Die Bildbearbeitung Krita entwickelt sich immer mehr zu einem digitalen Tuschkasten für Maler und Zeichner. Krita 3.0 ergänzt die Palette an Funktionen nun um ein Animationswerkzeug.
Anspruchsvolle Fotografen überlassen es nicht der Kamera, aus den Bilddaten ein JPEG zu bauen: Sie greifen zu einem RAW-Entwickler. Corel bietet Linux-Anwendern dazu das kommerzielle Aftershot Pro 3.0 an.
Das Freistellen von Objekten gehört zu den wichtigsten Bildbearbeitungstechniken überhaupt. Gimp bietet dazu eine ganze Reihe von Möglichkeiten.
Man muss nicht alle 460 Filter kennen, die GMIC derzeit bereitstellt. Einige besonders leistungsfähige Exemplare allerdings erleichtern sonst knifflige Arbeiten deutlich.
Out-of-Bound-Effekte sorgen bei Präsentationen und Diashows für die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums. Entsprechende Bilder erzeugen Sie in Gimp mit einfachsten Mitteln.
Wollen Sie Bereiche unauffällig aus einem Motiv entfernen, helfen Plugins wie Resynthesizer und GMIC mit den entsprechenden Funktionen.
Cloud-Lösungen für kleine Netze basieren meist auf Owncloud oder – seltener – Seafile. Mit Pydio versucht ein drittes Open-Source-Produkt hier Fuß zu fassen.
Der neue Dienst MyTuxedo hält Daten synchron und integriert sich gut in das Linux-Ökosystem.
Büropaket, E-Mail-Client und Videochat laufen heute oft als "Software as a Service" im Netz. Den Platzhirschen Google Drive und Office 365 stellt Open365 nun ein webbasiertes LibreOffice samt Contact und Jitsi entgegen.
Speziell bei US-Cloud-Anbietern lagern Daten nicht sicher. Wesentlich besser abgeschirmt und zudem komfortabel arbeiten Sie mit der eigenen Cloud.
Das Standard-Filesystem hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten stetig weiterentwickelt. Heute dient es auf unzähligen Systemen als robuster Unterbau.
Dateisysteme sind normalerweise wie ein Regal mit vielen Kistchen und Kästchen, die dem Anwender helfen, den Überblick über die Daten zu bewahren. Btrfs bietet hier deutlich mehr – und schickt sich an, künftig Ext4 abzulösen.
Snapper erlaubt im Fall eines Falles dank Btrfs-Snapshots das Zurücksetzen eines Systems auf einen früheren Zustand.
Mit ZFS haben Sun und Oracle ein erstklassiges Dateisystem für "große Eisen" entwickelt. Doch auch der Linux-Desktop kann davon profitieren – sofern es gelingt, gravierende Lizenzprobleme zu klären.

















