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Jurassic Park

Partitionen klonen und sichern mit Clonezilla

Reanimation

Um ein Image wieder zurück zu spielen, durchlaufen Sie einfach das gesamte Prozedere erneut. Wählen Sie also nacheinander die Menüpunkte Start_Clonezilla, device-image, local_dev, schließen falls nötig den Datenträger mit dem Image an, wählen ihn aus, geben das Verzeichnis an, in dem das Abbild liegt und entscheiden sich für den Beginner mode. Da eine Partition den Weg auf die Festplatte zurückfinden soll, starten Sie den Modus restoreparts. Clonezilla sollte Ihnen jetzt das oder die vorhandenen Abbilder zur Auswahl stellen – andernfalls haben Sie vorhin einen falschen Datenträger aktiviert.

Im nächsten Schritt müssen Sie sich entscheiden, auf welche Partition Clonezilla das Image zurückschreiben soll. Die dort eventuell noch vorhandenen Daten sind anschließend perdu, treffen Sie Ihre Entscheidung also weise. Die Zielpartition muss genau so groß sein wie die Ursprungspartition – ist sie größer, verschenken Sie Speicherplatz. An die neue Heimat anpassen lässt sich das System im Image nur in bestimmten Fällen, und dann auch nur im Expertenmodus über den Parameter -r.

Den grün dargestellten Befehl nicken Sie wieder ab und prüfen noch einmal die Zusammenfassung. Sobald Sie alle Einstellungen mit einem y bestätigen, fragt Clonezilla sicherheitshalber noch einmal nach. Unterbrechen Sie den angestoßenen Schreibvorgang unter keinen Umständen – das Ergebnis wäre eine Partition mit Datenmüll.

Fazit

Das am NCHC (National Center for High Performance Computing, [2]) in Taiwan entwickelte Clonezilla Live sichert schnell, kostenlos und unkompliziert ganze Datenträger. Die entstandenen Komplett-Backups bleiben trotz Kompression allerdings recht groß, inkrementelle Sicherungen beherrscht das Tool derzeit noch nicht. Clonezilla kann somit nur das tägliche, dateibasierte Backup ergänzen.

Außen vor bleibt derzeit auch noch die Partitionierung: Diesen Mangel versuchen Live-CDs von Drittanbietern wett zu machen. Beispielsweise enthält Gparted-Clonezilla das Partitionierungsprogramm GParted [3]. Aber auch auf vielen Rettungs-CDs findet sich Clonezilla, wie etwa im Mitte Juni frisch erschienenen Parted Magic 4.2 [4] auf der Heft-DVD.

[1] Clonezilla-Projekt: http://clonezilla.org

[2] Clonezilla am NCHC: http://www.nchc.org.tw/en/collaborative_research/fsl/

[3] Live-CD Gparted-Clonezilla: http://gpartedclonz.tuxfamily.org

[4] Parted Magic: http://partedmagic.com

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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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LinuxUser 06/2012

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