Gut aufgehoben
Dateien mit Areca sichern und wiederherstellen
Arbeiten mit Backups
Beim Start eines Auftrags haben Sie die Auswahl zwischen den drei Sicherungsarten komplett, inkrementell und differenziell. Während Areca beim kompletten Backup von sämtlichen Dateien eine Sicherheitskopie erstellt, sichert es beim inkrementellen beziehungsweise differenziellen Backup nur die Unterschiede zwischen einem bereits vorhandenen Backup und der aktuellen Version. Der Unterschied zwischen dem inkrementellen und differenziellen Backup: Bei der inkrementellen Sicherung berücksichtigt das Programm alle seit dem letzten Vollbackup veränderten Dateien, bei der differenziellen lediglich die seit der letzten differenziellen Sicherung entstandenen Unterschiede. Details dazu erklärt der Artikel zu den Backup-Grundlagen in diesem Schwerpunkt [2]. Aus Platzgründen empfiehlt sich das differenzielle Backup. Egal für welche Methode Sie sich entscheiden: Bei der allerersten Datensicherung erstellt das Java-Tool immer ein Vollbackup. Das dauert je nach Umfang der zu sichernden Dateien und dem gewählten Speicherort (lokale Festplatte oder FTP-Server) von mehreren Minuten bis zu mehreren Stunden.
Gerade bei einem ersten Vollbackup sollten Sie das Archiv nach der Sicherung unbedingt auf Konsistenz überprüfen. Im Fall von Areca erledigen Sie das über einen Klick auf die Checkbox Archive nach Backup überprüfen. Soll Areca den gesicherten Daten zusätzliche eine Datei mit Hinweisen zum Backup hinzufügen, dann markieren Sie die Option Hinzufügen eines Manifest und geben anschließenden einen Titel sowie eine Kurzbeschreibung an (Abbildung 2). Ein erneuter Klick auf Backup starten richtet die Sicherheitskopie ein.
In unseren Tests fror das Programmfenster bei längeren Backups auf einen FTP-Server in machen Fällen ein, im Hintergrund arbeitete das Tool jedoch weiter und die grafische Oberfläche war nach Abschluss des Backups wieder normal erreichbar.
Daten wiederherstellen
Nach dem erfolgreichen Backup sehen Sie einen Eintrag auf dem Reiter Archive. Das Icon davor zeigt an, ob es sich um ein volles, inkrementelles oder differenzielles Backup handelt. Per Rechtsklick auf ein solches Archiv stellen Sie sämtliche Dateien wieder her. Markieren Sie einen der Einträge und wechseln auf den Reiter Logische Darstellung, dann finden Sie hier die einzelnen Dateien der Sicherung. Über einen Rechtsklick auf einen Eintrag stellen Sie die Datei oder auch ein komplettes Verzeichnis wieder her (Abbildung 3).
Dateien, die im Original gelöscht wurden, und leere Verzeichnisse stellt das Tool ausgegraut dar. Unter Dateiverlauf finden Sie Hinweise darauf, wann die Datei gelöscht wurde beziehungsweise bei welchem Backup sie zum ersten Mal nicht mehr mitgesichert werden konnte. Über das volle Backup lässt sich eine solche Datei aber jederzeit problemlos wiederherstellen. Der Reiter Journal gibt eine Übersicht über die einzelnen Aufträge. Er zeigt dabei auch die missglückten Backup-Versuche an. Detailliertere Informationen zu jedem Ziel finden Sie auf den Reitern Indikatoren und Protokoll.
Um eine bestimmte Datei eines Backups zu finden, wechseln Sie auf den Reiter Suche und geben hier den gewünschten Begriff oder einen regulären Ausdruck ein. Der Reiter Fortschritt hält Sie bei einem aktiven Job auf dem Laufenden.



