Tippgemeinschaft
SIM
Darfs auch etwas mehr sein?
Leider haben auch Spammer die Instant Messenger entdeckt, um ihre wertvollen Produktinformationen aufzudrängen. Beim Abwehren der Werbeflut helfen persönliche Autorisierungen: Bevor jemand Sie kontaktieren darf, müssen Sie das explizit erlauben. In den Einstellungen finden Sie unter dem Stichwort Sicherheit zahlreiche Optionen, um Regeln für die Kommunikation aufzustellen. Über die Wahl der Option Direkte Verbindung von Benutzer nach Autorisierung erlauben nutzen Sie dieses Verfahren. Setzt auch Ihr Gesprächspartner auf solche Regeln, müssen Sie unter Umständen auch auf eine Autorisierung warten.
SIM bringt zwar Plug-ins mit, es handelt sich aber nicht um externe Programme, vielmehr aktivieren und deaktivieren Sie bereits eingebaute Features. Das Sound-Plug-in wurde bereits erwähnt. In den Einstellungen finden Sie unter Plugins noch weitere Helfer, die Sie bei Bedarf ein- und ausschalten. Das Wetter-Plug-in (unter Wetter) holt die aktuellen Wetterdaten aus dem Netz.
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Rufen Sie den Wetterdienst Weather.com [4] auf.
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Geben Sie in die Zeile neben Localweather den Wert
germanyein und drücken Sie [Eingabe]. Leben Sie in einem anderen Land wie der Schweiz oder Österreich, geben entsprechend den Namen auf Englisch ein, z. B.austriaoderswitzerland. -
Klicken Sie auf den Link Country: Germany im Suchergebnis. Nun listet die Webseite mögliche Wetterstationen in Deutschland auf. Folgen Sie dem Link zu Ihrer oder einer Stadt in der Nähe.
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Die dann sichtbare HTTP-Adresse enthält auch einen achtstelligen Code für die gewählte Stadt, zum Beispiel GMXX0007 für Berlin. Markieren und kopieren Sie diesen Code.
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Rufen Sie in den SIM-Einstellungen das Plug-in Wetter auf, aktivieren Sie es mit einem Häkchen, klicken Sie auf Übernehmen und fügen Sie den kopierten Code in die Zeile neben User-ID: ein. SIM zeigt anschließend das aktuelle Wetter vor Ort in der Fußzeile des Hauptfensters an (Abbildung 1).
Feuer im Verschiebebahnhof
Mit SIM versenden und empfangen Sie auch Dateien: So lassen sich bequem Fotos oder gescannte Dokumente austauschen. Allerdings müssen Sie dabei auch auf ein paar Dinge achten. Zum Einen auf die Geschwindigkeit: Trotz DSL dauert das Versenden von Dateien wesentlich länger als das Empfangen, weil die Provider dafür meist deutlich weniger Bandbreite zur Verfügung stellen. Schicken Sie also keine riesigen Dateien. Sie versenden eine Datei, indem Sie mit einem Rechtsklick einen Empfänger aus der Kontaktliste auswählen und Datei wählen. Klicken Sie im Chat-Fenster auf die kleine blaue Diskette, um die entsprechende Datei auszuwählen, und dann auf Senden.
Schützt eine Firewall den Rechner des Empfängers, klappt der Dateitransfer nicht, da diese eingehende Verbindungen meist blockiert. Folglich müssen Anwender von Mandriva Linux 2007 und Suse Linux 10.1/10.2 ihre Schutzwälle temporär herunterfahren, um Dateien zu empfangen.
- Als Mandriva-Nutzer wählen Sie den Eintrag System / Einstellungen / Configure your Computer aus dem Startmenü und dann den Menüpunkt Sicherheit / Eine persönliche Firewall aufsetzen [...]. Im nächsten Fenster setzen Sie ein Häkchen bei Alles (Keine Firewall) und stoppen auf diese Weise die Brandmauer. Später entfernen Sie dieses Häkchen, um sie wieder in Gang zu setzen.
- Benutzer von Suse Linux 10.1/10.2 rufen YaST auf, wechseln zum Reiter Sicherheit und Benutzer und wählen dort den Punkt Firewall. Stoppen Sie die Firewall mit einem Klick auf Firewall nun stoppen und übernehmen Sie die Einstellungen mit Weiter. Nach dem Empfang der Datei aktivieren Sie die Firewall auf demselben Weg wieder, wählen aber diesmal Firewall nun starten.
Senden Sie hingegen Ihrem Gesprächspartner eine Datei, muss dieser seine Firewall deaktivieren. Viele Anwender wissen aber nicht, dass bei ihnen eine Firewall läuft. Andere können diese nicht deaktivieren, weil sie in einer Firma arbeiten, in der ein Systemadministrator die Sicherheit überwacht.



