Beim neuen Enterprise Store handelt es sich um einen Proxy, der die Softwareverwaltung hinter Firewalls und in Air-Gap-Netzwerken erleichtern soll. Der Enterprise Store steht allerdings nur Ubuntu-Pro-Abonnement zur Verfügung.
Nachrichten
Entdeckte Sicherheitslücken in GNOME-Komponenten verwaltet zentral die Stelle GNOME Security. Dahinter steht im Wesentlichen Michael Catanzaro, der jetzt nicht nur den Prozess verändert, sondern auch für den Herbst einen Nachfolger sucht.
Die schlanke und flexible Firewall-Distribution IPFire ersetzt in ihrer neuen Version Unbound durch den Knot Resolver. Darüber hinaus unterstützt der integrierte WLAN Access Point das 6 GHz-Band.
Eine Backdoor im kleinen Kompressionsprogramm XZ sorgte 2024 für ein großes weltweites Sicherheitsproblem und stieß eine Diskussion um überlastete Maintainer an. Den kompletten Vorfall arbeitet jetzt Adrian Mastronardi penibel in seinem kostenlosen E-Book auf.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist bei der Kernel-Entwicklung explizit erlaubt – das Linus Torvalds im Rahmen einer Diskussion noch einmal klargestellt. Für KI-Kritiker findet er darin zudem drastische Worte.
Der Norweger Geir Isene hat einen X-Server komplett in Assembler geschrieben. Der soll nicht nur deutlich ressourcenschonender arbeiten als das Pendant von X.org, er besteht derzeit auch nur aus rund 20.000 Zeilen Code. Es gibt aber auch ein paar Haken.
Die gemeinnützige Organisation Trace Labs stellt eine VM mit kuratierten und aus ihrer Sicht besonders nützlichen OSINT-Werkzeugen für Sicherheitsexperten bereit. Die neue Version verabschiedet sich von Kali Linux, bringt neue Tools mit und legt bei der Dokumentation nach.
Die neue Version der schlanken und flexiblen Firewall stopft die vor einigen Tagen entdeckten kritischen Sicherheitslücken im Kernel. Das Update von OpenVPN auf die Version 2.7 steigert zudem massiv den Durchsatz über VPN-Tunnel.
Fünf fabelhafte Fakten der Woche, die es irgendwie nicht zu einer Meldung auf Linux-Magazin Online geschafft haben – und warum eigentlich nicht. Oder mit den Worten einer namhaften KI: „Die Linux-Woche in Bits und Panik.“
Die Louis Armstrong gewidmete Version des Content-Management-Systems kommuniziert auf Wunsch mit generativer KI, zeigt ein leicht aufpoliertes Backend, erlaubt einen schnellen Blick in die Vergangenheit und kann die Schriftbibliothek in allen Themes nutzen.
Das Proxmox Virtual Environment bietet einen neuen Cluster Resource Scheduler (CRS) für das Load Balancing, verbessert das Software Defined Networking (SDN), verwaltet benutzerdefinierte CPUs über die Weboberfläche und erlaubt ein „disarm“ des HA-Managers.
Das Live-System Tails erlaubt das anonyme Surfen im Internet über das Tor-Netzwerk. Die neue Version 7.8 schmeißt Thunderbird von Bord – wer den E-Mail-Client benötigt, muss ihn ab sofort manuell nachinstallieren. Diese Maßnahme hat allerdings einen triftigen Grund.
Die Key-Value-Datenbank Valkey erhöht in ihrer neuen Version mit drei gezielten Maßnahmen die Sicherheit. Neue Metriken spüren zudem Flaschenhälse in der Datenverarbeitung auf, die Valkey 9.1 generell deutlich beschleunigt. Obendrauf hat die Datenbank noch neue Befehle gelernt.
Die Distribution NetHydra richtet sich mit ihren vorinstallierten Werkzeugen an Sicherheitsexperten und Pentester. Die neue Version schraubt nicht nur an der Konfiguration des Systems, sondern führt mit SONAR explizit auch eine Edition für den Unternehmenseinsatz ein.
Das Speichertestprogramm Memtest86+ arbeitet in seiner aktualisierten Fassungen besser mit Intel-Systemen mit Lunar- und Panther-Lake-Prozessoren zusammen. Der x86_64-Build nutzt ab sofort die Befehlssatzerweiterung SIMD (SSE2), obendrein kommt Memtest86+ mit x2APIC zurecht.
Das Live-System Rescuezilla hilft beim Sichern von Partitionen. Trotz des nur kleinen Versionssprungs gibt es unter der Haube ein größeres Update: Rescuezilla wechselt vom veralteten Ubuntu 24.10 auf das aktuelle Ubuntu 26.04 LTS.
Rocky Linux stellt einen stabilen quelloffenen Klon von Red Hat Enterprise Linux bereit. Um Sicherheitslücken besonders schnell stopfen zu können, hat das Rocky-Linux-Team jetzt ein optionales Security Repository aufgesetzt.
Fünf fabelhafte Fakten der Woche, die es irgendwie nicht zu einer Meldung auf Linux-Magazin Online geschafft haben – und warum eigentlich nicht. Oder mit den Worten einer namhaften KI: „Die Linux-Woche in Bits und Panik.“











