Distributions-News
Distributionen
Gamer-Ubuntu
Ultimate Edition 2.3 (http://ultimateedition.info) basiert auf Ubuntu 9.04 und bringt vor allem viel fürs Auge. Die aktuelle Gamers-Ausgabe der Distribution enthält eine Sammlung von rund 50 Spielen von Gnometris bis Sauerbraten und bringt daneben auch das Tool "Play on Linux" mit. Mit dieser besonderen Wine-Variante lassen sich sehr viele Windows-Spiele relativ einfach unter Linux nutzen. Die nur als 32-Bit-Version erhältliche DVD weist rund 3,3 GByte Umfang auf und steht per Torrent und über diverse Mirrors (http://ultimateedition.info/Ultimate%20Edition/gamers/) zum Download bereit.
Security-Werkzeugkasten NST aktualisiert
Das Network Security Toolkit (NST, http://www.networksecuritytoolkit.org), eine Live-DVD mit zahlreichen Sicherheitswerkzeugen, ist in Version 2.11.0 erschienen. Die Entwickler überarbeiteten unter anderem den Installations- und Update-Mechanismus. Da das System ein transluzentes Dateisystem benutzt, lässt es sich auch im Live-Betrieb um nachinstallierte Programme erweitern.
Das neue Skript Nsttraceroute versieht die Ausgaben von Traceroute mit Geo-Codierung und liefert KML-Daten, mit denen sich die Ergebnisse in Google Earth visualisieren lassen. Weitere Neuzugänge sind Driftnet, das Bilddateien aus dem Netzwerkverkehr extrahiert und anzeigt, sowie TCPxtract, das Ähnliches für PDF- und Word-Dateien erledigt. NST 2.11.0 verwendet Fedora 11 als Basis und lässt sich von DVD oder einem USB-Medium booten, daneben gibt es auch eine VMware-Appliance. Näheres zu NST lesen Sie in einem Artikel ab Seite 46 in dieser Ausgabe. ->DVD
Kurz notiert
Fabio Erculiani hat ein neues Release seiner Gentoo-basierten Linux-Distribution zum Download freigegeben: Sabayon 5.0 (http://www.sabayon.org) bringt neben Kernel 2.6.31 auch KDE 4.3.1, Gnome 2.26, E17 sowie das XBMC-Mediacenter mit. ->DVD
Mit Ubuntu 9.10 "Karmic Koala" hält der Dropbox-Klon Ubuntu One (https://one.ubuntu.com) demnächst automatisch Einzug in den Ubuntu-Desktop. Für Bezahlkunden hat Canonical nun das Speicherlimit von 10 auf 50 GByte erhöht. Am Preis von 10 US-Dollar monatlich ändert sich dadurch ebensowenig wie am 2-GByte-Gratisangebot.
Am Rande der OpenSuse-Conference in Nürnberg verrieten maßgebliche Entwickler Mitte September einige Details zu OpenSuse 11.2: Zwar erhält es wohl einen aktuellen Kernel 2.6.31, Anwender müssen aber auf YaST im Browser vorerst verzichten. Nach dem derzeitigen Zeitplan erscheint die Version am 12. November.
Seit Anfang Oktober steht die komplette Fedora-Dokumentation unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY-SA statt wie bislang unter der Open Publication License (https://fedoraproject.org/wiki/Relicensing_OPL_to_CC_BY_SA). Das Projekt entschied sich zum Wechsel, weil es die OPL für überholt hält und viele Projekte bereits eine CC-Lizenz nutzen.



