Nahtloser Übergang
Virtualbox 1.5.0
Nahtlos arbeiten
Die Integration des Windows-Desktops in die Linux-Oberfläche bietet dem Anwender etliche Vorteile. Musste er früher noch zwischen virtueller Maschine und Linux-Desktop hin- und herschalten, entfällt dieses mühselige Prozedere jetzt vollkommen. Virtualbox realisiert die Integration, indem es die Gastoberfläche maximiert und den Linux-Desktop quasi darüber malt. Sie erkennen das, wenn Sie Fenster einer beliebigen Linux-Anwendung verschieben. Das Durchschimmern des Windows-Hintergrunds entlarvt den Trick, den der Hersteller anwendet.
Copy & Paste funktioniert mittels des HGC-Moduls, das als Kommunikationsschnittstelle zwischen Wirt und Gast fungiert. Voraussetzung zur Nutzung des Nahtlos-Modus: die Installation der Gasterweiterungen für Windows. Wählen Sie dazu Geräte | Gasterweiterungen installieren.... In Windows erscheint im Explorer ein neues Laufwerk mit der virtuellen CD VBOXADDITIONS_1.5.0_24069. Ein Doppelklick darauf installiert die "Guest Additions". Nach dem folgenden Neustart des virtuellen Rechners drücken Sie [Strg]+[L]. Ihr Desktop sieht nun in etwa so aus wie in Abbildung 2.
Mit RDP auf Reisen
Virtualbox kommt mit einem erweiterten RDP namens VRDP ("virtual RDP") zur Fernsteuerung von virtuellen Maschinen daher. Im Menü Maschine | Ändern... aktivieren Sie unter Fernsteuerung die Checkbox VRDP-Server aktivieren (Abbildung 3). Stellen Sie sicher, dass die Authentisierungsmethode auf Null steht.
Im Anschluss daran starten Sie wie gewohnt eine virtuelle Maschine und verbinden sich von einem anderen Rechner aus (beispielsweise mittels Tsclient [4]) mit dem PC, auf dem Virtualbox läuft. Hat alle geklappt, steht beispielsweise dem Beobachten des Bootvorgangs auf der virtuellen Maschine aus der Ferne nichts mehr im Weg (Abbildung 4).



