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Zentralregister

Mit KAddressbook Kontakte sinnvoll verwalten

Adressen nutzen

Natürlich hängt es ganz vom verwendeten Programm ab, wie Sie Kontakte aus exportierten Dateien in die jeweilige Adressdatenbank importieren. Deshalb erfahren Sie an dieser Stelle exemplarisch, wie Sie die vorbereitete Datei in Thunderbird und Evolution importieren.

In Thunderbird versteckt sich die Importfunktion im Adressbuch, das Sie per Extras | Adressbuch auf den Schirm holen. Klicken Sie dort auf Extras und auf Importieren. Wählen Sie die erste Option Adressbücher aus und klicken Sie auf Weiter. Übernehmen Sie die Voreinstellung und öffnen Sie im nächsten Schritt die Datei, die Sie eben in KAddressbook als Typ vCard exportiert haben. Bestätigen Sie die Meldung von Thunderbird und warten Sie, bis dieser das Adressbuch importiert hat. Nach der entsprechenden Meldung erscheint links im Fenster mit den vorhandenen Adressbüchern ein neuer Eintrag, der das KAddressbook-Adressbuch enthält.

Etwas anders funktioniert das Ganze in Evolution: Rufen Sie den Menüpunkt Datei | Importieren auf, wählen Sie Eine einzelne Datei importieren aus und geben Sie anschließend die aus KAddressbook exportierte Datei als Quelle an. Evolution erkennt den Dateityp automatisch und macht einen Vorschlag zum Importieren. Bestätigen Sie diesen mit Weiter und warten Sie, bis das Programm seine Arbeit beendet hat. Anschließend greifen Sie über den Button Kontakte links auf Ihre neuen Einträge zu (Abbildung 3).

Abbildung 3: Nach dem Import zeigt Evolution die Adressdaten so an, wie es auch KAddressbook getan hat.

Sollten Sie ihr Adressbuch in ein anderes Programm als Thunderbird oder Evolution laden wollen, brauchen Sie im Normalfall in diesem Programm nur die Importfunktion zu finden. Das CSV- oder gar das vCard-Format unterstützen fast alle aktuellen Anwendungen mit einem integrierten Adressbuch.

Mobiltelefone

Freilich wäre es schön, aus KAddressbook heraus die Daten mit einem Handy zu synchronisieren, so dass sich das Telefonbuch dort mit dem auf dem PC in Einklang befindet. Wenn Sie ausschließlich Linux verwenden möchten, dürfte sich das einigermaßen beschwerlich gestalten – denn es gibt in KDE noch kein Programm, das sich auf alle gängigen Handys versteht.

Wenn Sie auf Ihre Adressen aber trotzdem nicht verzichten möchten und einen Windows-Computer zur Hand haben, hilft Ihnen der oben schon beschriebene Trick mit vCard- oder CSV-Dateien wieder aus der Patsche. Exportieren Sie die Datei wie dargelegt, installieren Sie unter Windows die Software Ihres Handys und stellen Sie eine Verbindung zwischen den beiden Geräten her.

Die Programme zur Synchronisation der einzelnen Hersteller unterstützen samt und sonders das vCard- oder zumindest das CSV-Format. Importieren Sie in das jeweilige Tool also die KAddressbook-Datenbank und synchronisieren Sie danach das Handy mit der Adressdatenbank auf dem Computer.

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LinuxUser 06/2012

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