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Tropentraum

Traumhaftes Linux aus Brasilien

Fazit: Tudo bem

Die bei Dreamlinux realisierte 3D-Darstellung erscheint deutlich nützlicher und effektiver als die Miniaturanzeige der virtuellen Arbeitsoberflächen in der Panelleiste bei anderen Distributionen: In den rotierenden Bildschirmen lassen sich geöffneten Fenstern und deren jeweiliger Inhalt sofort erkennen. Nutzen Sie eine Arbeitsoberfläche noch nicht, so wird sie als graues Rechteck dargestellt. Sie erhalten also schnell und zuverlässig einen Überblick über ihre Desktops.

Besonders Multimedia-Freunde kommen bei Dreamlinux voll auf ihre Kosten: Die Distribution bringt eine stattliche Anzahl von vorinstallierten Multimedia-Programmen mit, die praktisch allen Ansprüchen genügen: Egal, ob es um das (De-)Kodieren von Musik oder Videos geht, um das Abspielen von Filmen, das Brennen von eigenen CDs/DVDs oder schlicht die Bildbetrachtung und -verarbeitung – für jeden Einsatzzweck bietet Dreamlinux die passende Software.

Daneben eignet sich Dreamlinux auch als Allround-Distribution für den Alltag, da es alle gängigen Office- und Internet-Applikationen serienmäßig mit an Bord hat und diese obendrein durch die sorgfältige Einbindung von verschiedensten Plugins funktionell ausbaut.

X-Server einstellen

Um den X-Server korrekt einzustellen, modifizieren Sie die Datei /etc/X11/xorg.conf wie folgt:

Section "Screen"
    SubSection "Display"
        Modes "Auflösung1
" "Auflösung2
" …
    EndSubSection<C>
Section "Monitor0"
    HorizSync Von
-Bis

    VertRefresh Von
-Bis

EndSection<C>

In der SubSection Display tragen Sie die Auflösung des Monitors ein, beginnend mit dem höchsten unterstützten Wert. Um in der Section Monitor0 die korrekten Werte für die Horizontalfrequenz zu ermitteln, geben Sie an der Kommandozeile ein:

gtf Horizontalauflösung Vertikalauflösung Wiederholfrequenz

Geben Sie hier jeweils die höchsten, von der Hardware noch unterstützten Werte an. Den vom Programm ausgegebene Wert für hsync: rundet Sie auf und tragen ihn unter HorizSync in der Datei xorg.conf ein. Ein Beispiel für eine modifizierte xorg.conf zeigt Abbildung 4.

Abbildung 4: Beispiel für eine modifizierte X-Server-Konfigurationsdatei.

Glossar

ACPI

Advanced Configuration and Power Interface. Ein offener Industriestandard für Energieverwaltung, der Schnittstellen zur Hardwareerkennung, zur Gerätekonfiguration und zum Energiemanagement zur Verfügung stellt. Die Kontrolle liegt dabei komplett beim Betriebssystem.

Infos

[1] Dreamlinux: http://www.dreamlinux.com.br

[2] Xfce: http://www.xfce.org

[3] Xara Xtreme: Peter Kreußel, "Die Tiefe des Raums", LinuxUser 08/2006, S. 76

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LinuxUser 06/2012

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