01.02.2006

Schnelle Compact-Flash-Karte

Mit der Compact-Flash-Serie Ultimate 100x wendet sich Speicherspezialist Kingston an die Zielgruppe der professionellen Fotografen, die stets an Schreibgeschwindigkeit interessiert ist. Schließlich soll die Kamera sofort wieder für den nächsten Schuss bereit stehen und nicht ewig auf die Speicherkarte schreiben.

Bezogen auf eine Basisrate von 150 KByte/s wirbt Kingston mit hundertfacher Schreibgeschwindigkeit – bis zu 15 MByte/s soll das Speicherkärtchen empfangen können, vorausgesetzt das gastgebende Gerät schafft dieses Tempo selbst. Die Lesegeschwindigkeiten gibt der Hersteller mit bis zu 18 MByte/s an.

Kingston drängelt sich mit der Karte zwischen die Angebote von Lexar mit 80-facher und Sandiscs Extreme-Ausgaben mit 133-facher Basisgeschwindigkeit. Die Speicherkarten der Ultimate-Serie gibt es in Kapazitäten von 1 GByte für 90 US-Dollar, mit 2 GByte Speicherplatz für 160 US-Dollar und mit 4 GByte für 290 US-Dollar.

Ultimativ schnell soll die CF-Karte von Kingston Daten speichern.

Dell ruft Notebook-Akkus zurück

PC-Hersteller Dell hat in einigen Akkus seiner Notebookserien einen Defekt festgestellt. Im Einzelnen sind die Modelle Latitude D410, D505, D510, D600, D610, D800, D810, Inspiron 510M, 600M, 6000, 8600, 9200, 9300, XPS Gen 2 und die Precision-Notebooks M20 sowie M70 betroffen. Die Akkus neigen zum Überhitzen – Brandgefahr droht.

Auf einer von Dell eingerichteten Webseite (https://www.dellbatteryprogram.com/batterymodels.aspx) besteht die Möglichkeit, online zu prüfen, ob der Akku des eigenen Notebooks betroffen ist. Sollte dies der Fall sein, bietet Dell den kostenfreien Austausch an. Um die Produktionsnummer zu identifizieren, müssen Sie den Akku ausbauen. Schreiben Sie sich die komplette Nummer ab, nicht nur den auf der Webseite markierten Zahlenblock. Sie brauchen sie später für die Überprüfung, ob der Akku tatsächlich ausgetauscht werden muss. Rund 35 000 Notebook-Akkus sollen anfällig sein.

Lesehilfe nutzt elektronisches Papier

Der niederländische Anbieter Irex – ein Ableger des Elektronikkonzerns Philips – will Anfang 2006 einen E-Reader anbieten, der mit einem monochromen Display (acht Zoll) auf Basis der E-Paper-Technologie ausgestattet ist, die E-Ink (http://www.eink.com) entwickelt hat. 16 Graustufen mit einer Auflösung von 1024x 768 Pixel stehen für die Darstellung der Inhalte auf dem Touchscreen zur Verfügung.

Das Linux-basierte Gerät unterstützt nach den derzeitigen Planungen die Anzeige von PDF-, Text- und XHTML-Dateien, spielt aber auch MP3-Dateien ab. Weitere Formate sollen folgen. Ein Xscale-Prozessor von Intel werkelt im Inneren. Daten gelangen über Compact-Flash- und Multimedia-Karten sowie per USB, WLAN und Ethernet in den internen Speicher (224 MByte) des Iliad getauften Gerätes. Der Benutzer blättert – wie bei Palm-Geräten – mit einem Stift in den Menüs, E-Books und sonstigen Daten. Mit Abmessungen von 155 x 216 x 16 mm und 390 Gramm Gewicht entspricht der elektronische Bücherschrank grob einem Taschenbuch.

Da Irex (http://www.irextechnologies.com) selbst nicht über Inhalte für den Datenleser verfügt, ist der Business-to-Business-Bereich als Zielgruppe anvisiert. Privatkunden sollen Iliad ab April 2006 in einem Webshop kaufen können.

Ogg Vorbis im Taschenmesser

USB-Speicherprodukte im Design der Schweizer-Offiziersmesser sind eine Spezialität der Swissbit Group. Mit dem "Swissmemory s.beat" hat das Unternehmen nun einen Musikplayer ins Portfolio aufgenommen, der neben MP3-Dateien auch Ogg Vorbis abspielt. Ein Radio und ein Mikrofon für Sprachaufnahmen sind ebenfalls integriert.

Damit allein wäre der Player noch nichts besonderes, das schaffen erst die in der Metall-Schale (74x22x24 mm) des Player untergebrachten Werkzeuge: Messer, Schere und Feile. Für Vielflieger, die auf den Player nicht verzichten wollen, gibt es eine entschärfte Ausgabe ohne Waffeneinlagen, die am Sicherheitspersonal der Flughäfen vorbei darf. Ausgaben mit einem oder zwei GByte sind für 163 und 235 Euro im Frühjahr 2006 erhältlich, die flugsicheren Versionen sind etwas günstiger.

Taschenspielermesser mit Fernbedienung: der "s.beat" von Swissbit.

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