Als Fork des Container-Managers LXD entstanden, entfernt sich die Version 6.2 von Incus weiter von seinem Vorbild. Die neuen Features implementierten dabei in erster Linie Studenten der Universität von Texas.
Dazu gehört unter anderem der Befehl „incus top“. Dessen Ausgabe liefert einen Überblick über die laufenden Instanzen, die von ihnen verwendete CPU-Zeit und den Speicherverbrauch. Generell gibt Incus 6.2 an vielen Stellen ausführlichere Auskunft. So informiert die Ressources API ab sofort auch über die Auslastung des Servers (Server Load Information). „incus info –resources“ gibt alle PCI-Geräte aus.
Zwei neue APIs gewähren Einblick in die Access List eines Projekts oder eine spezifische Instanz. Dies ist vor allem im Zusammenhang mit der OpenFGA-Unterstützung interessant: Die APIs verraten, wer auf eine Instanz mit welcher Rolle zugreifen kann.
Der ebenfalls neue Befehl „incus project delete –force“ räumt ein Projekt in der richtigen Reihenfolge komplett auf. Anschließend ist das Projekt Geschichte, man sollte den Befehl folglich mit Bedacht einsetzen.
Alle „create“-Befehle sowie „incus init“ und „incus launch“ nehmen eine Konfiguration auch im YAML-Format über die Standardeingabe entgegen. Damit lassen sich die Kommandos einfacher in Shell-Skripte einbinden.





