Der Manager für Container und virtuelle Maschinen liegt in einer neuen Version vor, die das Entwicklerteam besonders lange pflegen möchte. Mit ihr steigen gleichzeitig die Systemanforderungen, zudem gibt es kleinere Änderungen am CLI.
Container
Die Virtualisierungs- und Containerlösung Proxmox VE kann in ihrer neuen Version OCI-Images als Vorlagen nutzen, speichert den Zustand des vTPM im QCOW2-Format, knipst schnell eine Nested Virtualization an und verrät mehr über den Software-Defined Networking Stack.
Apple hat einige Neuerungen für Entwickler angekündigt, die unter macOS arbeiten. Darunter ist auch ein neues quelloffenes Containerization Framework, das Linux-Container besonders effizient auf Systemen mit Apple Silicon-Prozessor ausführen soll.
Die Docker-Alternative Podman ergänzt in seiner neuen Version einige nützliche neue (Sub-)Kommandos und Parameter. Über sie kopiert der Container-Manager etwa Dateien in eine laufende VM und erleichtert das Jonglieren von (OCI-)Artefakten.
Neben einem flexibleren Logging verspricht die neue Version des Contianer- und VM-Managers Incus auch ein Hotplugging des Hauptspeichers in VMs, Performance-Verbesserungen sowie neue Network Adress Sets.
Distrobox zündet mit wenigen Hangriffen komplette Distributionen in Containern. Die aktualisierte Fassung macht zwar nur einen kleinen Versionssprung, enthält aber einige interessante Neuerungen. Unter anderem kann „assemble“ endlich Container klonen.
Die aktuelle Version des Managers für Container und virtuelle Maschinen verbessert die Konvertierung von VMs, erlaubt eine feinere Steuerung von via TLS angemeldeten Clients und bietet über seine API Metriken für das Cluster Health Monitoring.
Mit Distrobox lassen sich komplette Distributionen bequem in Container sperren und so unter anderem gefahrlos testen. Die neue Version behebt vor allem Fehler und legt bei der Unterstützung von Nvidia-Karten nach.
Incus jongliert Container und virtuelle Maschinen. Die neue Version kann einen Sub-Pfad eines Volumes als Disk verwenden und isolierte OVN-Netzwerke erzeugen. Der verfügbare Speicher für ein Projekt lässt sich zudem für jeden Storage Pool separat setzen.
Canonicals Container-Dienst LXD schiebt jetzt virtuelle Maschinen automatisch auf passende CPU-Kerne. Des Weiteren startet die Version 6.1 endlich wieder VMs auf Systemen mit mehr als 64 CPUs, entfernt aber aus Sicherheitsgründen das Trust Passwort Feature.
Als Fork des Container-Managers LXD entstanden, entfernt sich die Version 6.2 von Incus weiter von seinem Vorbild. Die neuen Features implementierten dabei in erster Linie Studenten der Universität von Texas.
Die Software Distrobox startet Distributionen innerhalb eines Containers. Diese kann die neue Version 1.6 auch mit dem Containerdienst Lilipod hochfahren. Darüber hinaus unterstützt das Tool besser Nvidia-Grafikkarten.
Der Container-Manager LXD hatte bislang seine Heimat im offenen Community-Projekt Linux Containers. Jetzt hat LXD-Erfinder Canonical das Tool komplett unter seine Kontrolle gebracht. Die entsprechenden Anlaufstellen beim Linux-Containers-Projekt werden abgeschaltet.







