Distrobox zündet mit wenigen Hangriffen komplette Distributionen in Containern. Die aktualisierte Fassung macht zwar nur einen kleinen Versionssprung, enthält aber einige interessante Neuerungen. Unter anderem kann „assemble“ endlich Container klonen.
Das Unterkommando „assemble“ fährt mehrere Distributionen automatisiert gleichzeitig hoch. Dabei kann man jetzt auch Container klonen. Dies gelang zuvor nur über „create“, das jedoch lediglich einzelne Container duplizieren kann. In Distrobox 1.6.0 prüft „create“ übrigens besser, ob das Klonen möglich ist. Zudem ignoriert „create“ nicht mehr unter bestimmten Umständen die Angaben für die zu verwendende Prozessorarchitektur (wie etwa „–additional-flags “–platform=linux/arm64″“).
Das Unterkommando „enter“ verwendet ab sofort „awk“ anstelle von „tac“, was die Portabilität verbessern soll. Die Umgebungsvariable „FPATH“ aus der Zsh landet nicht mehr im Container. „export“ wiederum geht intelligenter mit Pfaden um, die Whitespaces wie Leerzeichen enthalten.
Bei der Initialisierung des Systems in einem Container hat das Distrobox-Team einige Fehler behoben. Unter anderem wartet Distrobox nicht mehr endlos darauf, dass Systemd seine Arbeit aufnimmt. Darüber hinaus klappt die Integration der proprietären Nvidia-Treiber besser. So beachtet Distrobox 1.8.1 den Fall, dass das entsprechende Verzeichnis bereits nur-lesend eingehängt ist. Läuft die Fish-Shell im Container, darf man sich über ein Standard-Prompt freuen.
Überarbeitet haben die Entwickler schließlich noch die Dokumentation sowie die Autovervollständigung der Distrobox-Kommandos in der Shell Zsh.





