Die Bibliothek Libinput kümmert sich auf vielen Systemen um Eingabegeräte wie die Maus und das Touchpad. In der neuen Version 1.28 kann man mit drei Fingern ein Objekt über den Bildschirm ziehen. Darüber hinaus kommt sie besser mit einigen (bislang) bockigen Geräten zurecht.
Nachrichten
Das Live-System Rescuezilla klont und sichert bequem Partitionen. Die neue Version aktualisiert eine Kernkomponente und steht in einer Variante mit Ubuntu 24.10 bereit. Allerdings fehlt dort Mozilla Firefox und der Image Explorer ist vorübergehend „außer Dienst“.
Am 22. März 2025 wurde die schlanke Distribution Finnix genau 25 Jahre alt. Diesen Geburtstag feiern die Macher mit der neuen Version 250, die allerdings neben einigen Paketaktualisierungen nur wenig Neues zu bieten hat.
Wer gerne das Image des offiziellen Raspberry Pi OS an seine Bedürfnisse anpassen möchte, kann sich dabei ab sofort vom Werkzeug rpi-image-gen helfen lassen.
Web Fonts brachte der Browser Chrome lange Zeit mithilfe der Bibliothek FreeType auf den Bildschirm. Die jedoch haben die Entwickler erfolgreich gegen das in Rust implementierte Pendant Skrifa ausgetauscht. Der Wechsel erfolgte dabei vor allem aus zwei Gründen.
Eigentlich soll die neue elementaryOS-Version vorwiegend Fehler erschlagen, sie bringt aber auch einige interessante Neuerungen mit. Dazu gehört der HWE des unterliegenden Ubuntus, mehr Einfluss beim Nachrichtensystem und nützliche Details in einigen Apps.
Die an Pentester und Sicherheitsexperten gerichtete Distribution Kali Linux frischt die Optik leicht auf, schraubt dezent an den Images für den Raspberry Pi und trägt ungewöhnlicherweise ein „a“ in der Versionsnummer.
Das neue Typemill 2.15.0 stellt Autoren einen KI-Assistenten beiseite, der Texte auf Zuruf überarbeitet und optimiert. Unter der Haube arbeitet dabei ein alter Bekannter.
Dass man mit einem Shell-Skript auch einen kompletten Prozessor emulieren kann, beweist Caleb Connolly. Ihr Skript 6502.sh emuliert mithilfe der Shell Ash aus der Busybox den 8-Bit-Prozessor 6502, der in den 1970er Jahren erschien.
Das Werkzeug Ollama führt Sprachmodelle aus und dient bei Bedarf als Model-Server. Die neue Version 0.6.2 arbeitet besser mit Googles Gemma-3-Modell zusammen und kann die GPU in AMDs neue Prozessoren der Strix-Halo-Reihe einspannen.
Die Open Source Business Alliance (OSBA) startet mit drei weiteren Partnern einen Open-Source-Wettbewerb. Teilnehmen können allerdings nur Behörden und öffentliche Institutionen, die bereits Open-Source-Software einsetzen.
Nach rund sieben Jahren liegt endlich eine neue Major-Version von GIMP vor. Die bietet nicht-destruktive Ebeneneffekte und ein verbessertes Farbmanagement. Bilder im CMYK- oder Lab-Farbraum darf man aber immer noch nicht vollumfänglich bearbeiten.
Trotz des Versionssprungs bringt das aktualisierte Live-System zur Daten- und Systemrettung nur zwei Änderungen mit: Es kommt ab sofort mit dem Bcachefs-Dateisystem zurecht und frischt einige Kernkomponenten auf.
Canonical hat eine neue Version seiner Container- und VM-Verwaltung LXD freigegeben. Die kann mit Pure Storage umgehen, unter Ubuntu Core 24 die GPU von Nvidia-Grafikkarten in Container durchreichen und SSH-Schlüssel über cloud-init in Gäste schieben.
Wer Quellcode mit dem Editor Zed bearbeitet, kann jetzt direkt aus der Benutzeroberfläche heraus die Versionsverwaltung Git steuern. Ein stetiger Wechsel vom Editor auf die Kommandozeile gehört damit der Vergangenheit an. Der Git-Zugriff gelingt ab der Zed-Version 0.177.
Die neue Version des Multimedia-Streaming-Frameworks GStreamer bringt eine Fülle an Neuerungen mit, die sich vor allem auf die Videoverarbeitung beziehen. So unterstützt die Version 1.26 erstmals die Codecs LCEVC, JPEG-XS und H.266.
Die GNU Core Utilities (kurz Coreutils) stellen essenzielle Linux-Programme wie ls oder cp bereit. Schon in der übernächsten Ubuntu-Version sollen sie allerdings gegen eine in der Programmiersprache Rust geschriebenen Neuimplementierungen weichen.
In der Desktop-Umgebung KDE Plasma arbeitet KWin wahlweise als Fenstermanager unter X11 als auch als Wayland-Compositor. Den X11- und Wayland-Code haben die Entwickler jetzt komplett separiert und damit das Ende der X11-Unterstützung in Plasma 7 vorangetrieben.












