Das Live-System Rescuezilla klont und sichert bequem Partitionen. Die neue Version aktualisiert eine Kernkomponente und steht in einer Variante mit Ubuntu 24.10 bereit. Allerdings fehlt dort Mozilla Firefox und der Image Explorer ist vorübergehend „außer Dienst“.
Anwender von Rescuezilla haben die Wahl zwischen mehreren Fassungen, die jeweils eine andere Ubuntu-Version als Unterbau verwenden. Rescuezilla 2.6 mustert die Varianten mit Ubuntu 23.10 und 22.10 aus. Als Ersatz gibt es ein Live-System auf Basis von Ubuntu 24.10.
Eben jener neuen Version fehlt jedoch der Firefox-Browser. Dieser kommt in Ubuntu 24.10 als Snap-Paket, das wiederum nicht mit der beim Bau des Live-Systems verwendeten Chroot-Umgebung kompatibel ist. Die Entwickler wollen aber mit der nächsten Rescuezilla-Version auf ein Respository von Mozilla zurückgreifen und darüber dann Firefox wieder integrieren. Immerhin ist ein Browser in Rescuezilla in vielen Fällen verzichtbar.
In sämtlichen Varianten glänzt der Image Explorer durch Abwesenheit. Grund ist hier das im Hintergrund genutzte Tool „partclone-nbd“, das unter den Fassungen mit Ubuntu 24.10 (alias Oracular Oriole) nicht funktioniert und in Ubuntu 24.04 (Noble Numbat) sogar gänzlich fehlt. Die Rescuezilla-Entwickler haben sich daher dazu entschlossen, den Image Explorer abzuschalten – zumal sich dieser sowieso noch in einer frühen Beta-Phase befindet.
Dank des aufgefrischten Bootloaders Shim läuft Rescuezilla 2.6 auch bei aktiviertem UEFI Secure Boot auf aktuellen Windows 11-Systemen. Dort hatte ein Windows Update ältere Shims als unsicher im BIOS gebrandmarkt, was beim Starten von Rescuezilla zur Fehlermeldung „SBAT self-check failed“ führte.
Die Partitionen sichert jetzt Parclone v0.3.33, zudem steht das Hauptspeichertestprogramm Memtest86+ in der Version 7.00 parat.





