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Neuer Projektleiter bei Fedora
Der von Red Hat finanzierte Posten des Fedora-Projektleiters geht in einigen Wochen von Paul W. Frields an Jared Smith (http://www.jaredsmith.net) über. Der neue Projektleiter ist sei 2007 aktives Fedora-Projektmitglied und wirkte bislang vor allem an Fedora Talk mit. Jared Smith stammt aus Virginia, wo er eine Farm besitzt, und war beruflich bisher vor allem Entwickler, Berater und Dokumentator rund um die freie VoIP-Software Asterisk engagiert. Paul Frields wird bei Red Hat bleiben und will sich dort mit internen Arbeiten befassen (http://tinyurl.com/lu1008-smith).
KURZ NOTIERT
Google hat Android 2.2 "Froyo" veröffentlicht. Neue Compiler sorgen für mehr Tempo, zusätzliche Funktionen für Komfort (http://tinyurl.com/lu1008-froyo). Außerdem bringt das Release Hotspot-Fähigkeiten mit: Schließt man ein Android-Handy per USB-Kabel an einen Laptop an, stellt es diesem Internet über UMTS zur Verfügung.
Binnen zwei Monaten will Intel Android 2.2 "Froyo" von der ARM-Plattform auf die x86-Architektur portieren (http://tinyurl.com/lu1008-intel). Mit diesem Schritt will der Chip-Gigant vermutlich den Smartphone-Markt für seine Atom-CPUs öffnen.
An einem Netbook-Betriebssystem auf Basis des Meego-Projekts (http://meego.com) von Intel und Nokia arbeitet Novell: Bereits in den nächsten 12 Monaten soll es Netbooks mit vorinstalliertem Suse Meego geben. Schon jetzt benutzen Samsung und MSI die Mobil-Distribution Suse Moblin.
Erste Netbooks mit dem von Google entwickelten und auf den Browser Chrome konzentrierten Betriebssystem Chrome OS sollen im Spätherbst auf den Markt kommen (http://tinyurl.com/lu1008-chrome). Wer sie liefern soll, bleibt bislang geheim – als Favoriten gelten Acer und Asus.
Für das Mitte Juli erschienene OpenSuse 11.3 (http://de.opensuse.org/) beschlossen die KDE-Entwickler kurzfristig, die Indiziermaschine Strigi und den semantischen Desktop Nepomuk in der Grundeinstellung zu deaktivieren. Damit reagieren das Team auf die Verärgerung vieler Nutzer über das zähe Arbeiten mit dem Desktop. Die beiden Komponenten lassen sich aber über einen Button im Akonadi-Warnhinweis per Mausklick jederzeit reaktivieren.
Ende Juni hat das Debian-Projekt ein Update für Debian 5.0 bereitgestellt. Die Version 5.0.5 von "Lenny" bringt zahlreiche Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates mit, daneben kommen einige Treiber neu hinzu (http://tinyurl.com/lu1008-lenny).
Ein Artwork-Contest soll dafür sorgen, dass das frühestens im Spätherbst zu erwartende Debian 6.0 "Squeeze" nicht nur technisch auch optisch einen guten Eindruck hinterlässt. Wer sich Am Wettbewerb beteiligen möchte, findet unter http://wiki.debian.org/DebianDesktop/ArtworkRequirements nähere Informationen.
Red Hat (http://www.redhat.com) schloss das am 31. Mai beendete erste Quartal des Geschäftsjahrs 2011 mit 20 Prozent mehr Umsatz ab als im Vorjahresquartal. Gleichzeitig stieg der Gewinn gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 34 Millionen US-Dollar.



