Verwandlungskünstler
Distribution mit sechs Desktops
Fazit
Die Ultimate Edition stellt in mancherlei Hinsicht das genaue Gegenteil ihrer Basis-Distribution Ubuntu dar: Statt eines Programms für jeden Einsatzzweck gibt es hier viele, anstelle eines Desktops sechs auf einen Streich. Dabei setzt Ultimate Edition keine Schwerpunkte, sondern präsentiert sich als Allround-Desktop mit vielen Programme, die der Mainstream bislang eher links liegen lässt.
Besonders positiv fällt die in weiten Teilen hervorragende Hardware-Unterstützung auf: Während Ubuntu 10.04 speziell auf mobilen Rechnern älterer Bauart in der 32 Bit-Variante eine teils katastrophale Hardware-Erkennung aufweist und dringend einer Überarbeitung in diesem Bereich bedarf, bringt die Ultimate Edition sogar auf betagten Systemen 3D-Effekte ohne Murren auf den Desktop.
Möchten Sie sich einen Überblick über die unterschiedlichen Arbeitsoberflächen unter Linux verschaffen und eine besonders unkomplizierte Distribution nutzen möchten, ist die Ultimate Edition erste Wahl.
Infos
[1] UE-Homepage: http://ultimateedition.info/
[2] Lubuntu: https://wiki.ubuntu.com/Lubuntu
[3] Avant: Dr. Hagen Höpfner, "Angedockt", LU 09/2007, S. 56, http://www.linux-community.de/artikel/12681
[4] Osmo: Frank Wieduwilt, "Alles im Blick", LU 03/2009, S. 54, http://www.linux-community.de/artikel/17374
[5] Giver: Christoph Langner, "Kopflos", LU 03/2009, S. 38, http://www.linux-community.de/artikel/17851
[6] Tucan Manager: http://www.tucaneando.com
[7] Lanshark: http://lanshark.29a.ch/de/
[8] Vuze: http://www.vuze.com
[9] Ultramatix: http://ultamatix.com
[10] Istanbul: http://live.gnome.org/Istanbul
[11] RecordMyDesktop: Erik Bärwaldt, "Film ab!", LU 06/2008, S. 53, http://www.linux-community.de/artikel/15236



