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Aktuelles

Neues rund um Linux

20.11.2009

Iriver Story: E-Book-Reader, Audioplayer und digitales Notizbuch

Der Linux-basierte E-Book-Reader Iriver Story (http://www.iriver.com) glänzt nicht in erster Linie durch die unterstützten Formate, lässt sich dafür aber auch als Diktiergerät und Notizbuch nutzen. Er bringt eine Tastatur, einen USB-Anschluss und einen SD-Kartenslot mit. Der 6 Zoll große E-Ink-Bildschirm zeigt acht Graustufen mit 600 x 800 Bildpunkten Auflösung (167 dpi). Die ARM11-CPU mit 533 MHz steckt in einem 20 mal 13 Zentimetern großen Gehäuse mit einem knappen Zentimeter Dicke, das seine rund 300 Gramm Gewicht in Euro aufwiegt: Für den Iriver Story sollen 280 Euro über den Ladentisch wandern.

Bei der Akkuleistung versteckt sich der Hersteller hinter Umrechnungen: Sie soll für 7000 Seiten, 20 Stunden Musik oder 5 Stunden Aufnahme reichen. Der interne Speicher fasst 2 GByte, laut Iriver reicht das für 1.500 Bücher. Das Gerät verarbeitet das offene E-Book-Format Epub sowie RTF, XML und PDF. Darüber kommt der Reader mit DOC-, XLS-, PPT- und TXT-Dateien zurecht. Für Bilder stehen JPG, GIF und BMP zur Auswahl. Der Reader dient darüber hinaus auch als Medienabspieler und gibt MP3, WMA und OGG wieder, zur Aufnahme von Audionotizen nutzt er MP3. Außerdem bringt das Lesegerät Software für Kalender und Notizbuch mit und soll damit zum Beispiel Studenten locken.

Ein Exemplar des Iriver Story unterziehen wir derzeit im LinuxUser-Hardwarelabor einer eingehenden Untersuchung, einen ausführlichen Test lesen Sie in der nächsten Ausgabe.

Mit dem Iriver Story lesen Sie nicht nur E-Books und Comics, sondern spielen auch Musik ab oder nutzen ihn als Diktiergerät und elektronisches Notizbuch.

Pimp your Nautilus mit Nscripts 3.6

Passend zum jüngst erfolgten Release von Gnome 2.8 gibt es jetzt auch eine neue Version von Nscripts: Dabei handelt es sich um eine Handvoll Extrafunktionen für Gnomes Dateimanager Nautilus, die das Verwalten von Dateien erleichtern.

Mit Nscripts können Sie Dateien kopieren und verschieben, MD5-Checksummen überprüfen und erstellen, ein Diff zweier ausgewählter Dateien generieren, einen Menü-Eintrag für eine beliebige Datei erzeugen oder mehrere Files in einem Editor öffnen. Kurz: Nscripts erleichtert viele administrative Aufgaben. Nicht zuletzt lassen sich Dateien auch "schreddern", also unwiederbringlich löschen.

In den Genuss dieser Erweiterungen gelangen Sie, indem Sie den Nscripts-Tarball von http://www.nanolx.org/newsnanolx/5-nscripts herunterladen, entpacken und den enthaltenen Ordner nscripts/ ins Home-Verzeichnis nach ~/.gnome2/nautilus-scripts/ verschieben. Anschließend erscheint im Datei-Kontextmenü von Nautilus der Eintrag Skripte, über den Sie Sie auf die Funktionen zugreifen.

Neue Funktionen bringt Nscripts 3.6 übrigens nicht mit – der Entwickler konzentrierte sich vielmehr darauf, Fehler zu beseitigen sowie den Code zu stabilisieren und zu bereinigen. Außerdem funktioniert der interne Test-Befehl nun mit dem Parameter -e statt wie bisher mit -a. Nicht zuletzt prüft die Software vor dem Ausführen der Root-Funktionen die Verfügbarkeit von gksu.

Die praktische Sammlung Nscripts peppt Nautilus mit zahlreichen nützlichen Dateifunktionen auf.

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