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Distribits

Freies von Sun

Sun stellt die aktuelle Version 2009.06 seiner Unix-Distribution OpenSolaris (http://de.opensolaris.org) kostenfrei zum Download bereit. Sie glänzt mit einem komplett neuen Netzwerk-Stack, verbesserter Virtualisierung und einem erweiterten Speichermanagement, das um 35 Prozent effizienter arbeiten soll. Laut dem offiziellen Announcement auf der Sun-Homepage hat die aktuelle Version eine 22 Prozent bessere Integer-Arithmetik und einen um 18 Prozent besseren Multithread-Scheduler als aktuelle Linux-Distributionen. Die freie Solaris-Variante, die für die x86- und Sparc-Architektur zur Verfügung steht, soll sich gleichermaßen für den Server- und Desktop-Einsatz eignen.

Kurz notiert

Die Mini-Distribution Tiny Core Linux 2.1 (http://tinycorelinux.com) richtet sich an alle, die ausgehend von einem Minimalsystem mit grafischem Desktop ihr eigenes Linux aufbauen möchten. Obwohl es sich nur um ein Minor-Release handelt, zeigt das Changelog eine ganze Reihe Neuerungen auf: So sorgen neue Modutils für einen geringeren Speicherverbrauch, der Wechsel von Initramfs zu Tmpfs ermöglicht eine bessere Unterstützung von Df und Mount. Das Skript Usbinstall erlaubt zudem das Einrichten der Distribution auf USB-Datenträgern.

Das neue Parted Magic 4.2 (http://partedmagic.com) enthält als wichtigste Neuerung das Imaging-Tool Clonezilla. Es erlaubt das Kopieren von Partitionen oder Festplatten in Dateien oder auf andere Massenspeicher. Die zum Einrichten und Warten von Festplatten konzipierte Distribution bereicherte der Projektmanager Patrick Verner darüber hinaus um Programme wie Tightvnc und Curl. Ein Update erfuhren unter anderem die Pakete Savecopy, Busybox, NTFS-3G und Truecrypt.

Die auf OpenSuse 11.1 basierende Lehr- und Lern-Distribution Desktop4Education (http://d4e.at) geht mit Version 2010 in die nächste Runde. Treibende Kraft hinter dem Projekt, das flächendeckend an zahlreichen österreichischen Schulen zum Einsatz kommt, sind neben Robert Kristöfl, dem Chef der IT im Erziehungsministerium, zahlreiche Lehrer: Sie entwickeln die Distribution selbst weiter und passen Sie den Bedürfnissen der Schulen an. Desktop4Education bringt neben erwähnten StarOffice eine Reihe schultypischer Anwendungen mit, etwa Italc, Dr. Geo, KDE-Edu, Gcompris, Octave, Stellarium und Tuxmath.

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