OpenSuse 11.2: Neuer Meilenstein 3 fertig

OpenSuse 11.2 rückt dem für November geplanten Release wieder ein Stück näher: Die Entwickler gaben den dritten Meilenstein der aktuellen Version 11.2 zum Download frei (http://software.opensuse.org/developer). Zu den Neuerungen gehört ein Webinterface für das Verwaltungstool YaST. Allerdings handelt es sich dabei noch um ein "Technology Preview": Das bedeutet, dass es zwar bei YaST dabei ist, aber noch nicht so funktioniert, wie es sich die Entwickler vorstellen.

Das Partitionierungstool ermöglicht zukünftig das Verschlüsseln kompletter Festplatten, als Standard-Dateisystem kommt Ext4 zum Einsatz. Mit an Bord von OpenSuse 11.2 wird der Kernel 2.6.30 sein, der auch aktuellere Hardware unterstützt. KDE 4.3 dient als Standard-Desktop, es enthält das neue Amarok und Digikam in Version 1.0 ebenso wie KOffice 2.0 und PackageKit, um Paketaktualisierungen umzusetzen. Des weiteren verbessert das Projekt die Updatefähigkeit von 11.1 auf 11.2. Dazu kommt Zypper-dup zum Einsatz, das die OpenSuse-Macher mittlerweile als stabil betrachten.

Karmic Koala bootet in zehn Sekunden

Über "Karmic Koala", das im Herbst erscheinende Ubuntu 9.10 (http://www.ubuntu.com), dringen immer mehr Informationen ans Licht. Unter anderem kündigt Canonical an, das neue Release brauche auf ausgesuchten Rechnern wie dem Dell Mini-9-Netbook nur noch zehn Sekunden zum Booten. Sofern Banshee bis zum Oktober fehlerfrei ist, soll es den bisherigen Mediaplayer Rhythmbox ersetzen. Wie die anderen großen Distributionen setzt auch das zukünftige Ubuntu auf das neue Dateisystem Ext4. Bei den Anwendungen gibt es den zu erwartenden Update-Reigen: So wird Firefox 3.5 zum Standardbrowser, der Kernel kommt in Version 2.6.31 (in der aktuellen Alpha 1 werkelt Kernel 2.6.30), als Standardcompiler arbeitet der GCC 4.4 und das Microblogging-Programm Gwibber wird standardmäßig installiert – vorausgesetzt es ist bis zum Herbst fertig. Verschlüsselte Verzeichnisse sollen nun für alle Benutzer zur Verfügung stehen.

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