Verteufelt sicher
Hochsicherheitsdistribution
Sicherheit und Hilfestellung
In Services stoßen Sie auf eine Reihe von Programmen, mit denen Sie die Sicherheit des aufgesetzten Systems steigern. Die Dokumentation zu Devil-Linux [2] erläutert, wie Sie die einzelnen Komponenten des Systems so einrichten, dass es Ihren Sicherheitsanforderungen entspricht.
Devil-Linux schützt nicht nur die Anwender mit einer Chroot-Umgebung: Dank des GRSecurity-Patches im Kernel erweitert die Distribution die Chroot-Beschränkungen noch und stopft so auch Lücken, welche der Käfig selbst mitbringt. Auch ein ACL-System hat der kleine Teufel an Bord, deaktiviert es aber standardmäßig. Auch hier lesen Sie in der Dokumentation, wie Sie das Hilfsmittel einsetzen.
ACL:Über Access Control Lists weisen Sie einzelnen Dateien und Diensten bestimmte Zugriffsrechte zu und verhindern so, dass Benutzer Zugriff auf Dienste erhalten, mit denen sie eventuell Schaden auf dem System verursachen.
Fazit
Mit dem Teufel steht die Distribution sicher nicht im Bunde, eher geht es um das Austreiben desselben. Devil-Linux bietet solide Hausmannskost und ein großes Maß an Sicherheit. Es schützt das System mit einer Reihe durchdachter Sicherheitsmaßnahmen vor Angriffen und gibt alten Rechner auf sinnvolle Weise ein Stück Jugend zurück.
[1] Devil-Linux: http://www.devil-linux.org/home/index.php
[2] Dokumentation: http://www.devil-linux.org/documentation/1.2.x/



