Linux kommt immer besser mit den Hardwarekomponenten von Notebooks zurecht. Dabei stellen die mobilen Computer das freie Betriebssystem vor einige Herausforderungen: Chipsätze und Grafikadapter verlangen korrekte Ansteuerung, um optimale Performance zu erbringen. Gleichzeitig soll aber das Powermanagement für eine möglichst lange Akkulaufzeit sorgen. Kommen jetzt noch neueste Hardwarekomponenten hinzu, gerät Linux in Sachen Treibern schon einmal ins Schleudern. Die meisten Komponenten des Esprimo Mobile U9200 von Fujitsu-Siemens bereiten Linux keine Probleme. Interessant wird es beim integrierten Funkmodem, das an jedem Ort mit Handyempfang den Internetzugang ermöglichen soll.
Testgerät im Überblick
| Fujitsu Siemens Esprimo Mobile U9200 | ||
|---|---|---|
| Hersteller | Fujitsu-Siemens | |
| Preis ca. | 1417 Euro zzgl. Versand | |
| Betriebssystem | Windows Vista | |
| Bezugsquelle | http://www.fujitsu-siemens.de/products/mobile/notebooks/esprimo_mobile_u.html | |
| Prozessor und Speicher | ||
| CPU | Intel Core 2 Duo T7700 | |
| Taktfrequenz | 2,4 GHz | |
| RAM | 2 x 1 GByte | |
| Grafik | ||
| Bildschirm | 12,1 Zoll WXGA (matt) | |
| @Auflösung | 1280 x 800 | |
| Grafik | Intel 965 GMA (X3100) | |
| Ausstattung | ||
| Festplatte | 120 GByte, SATA | |
| CD/DVD | DVD+/-RW, CD-RW, DVDRAM | |
| Kommunikation | Gigabit Ethernet, Bluetooth 2.0, WLAN 802.11 a/b/g/n, 56k-Modem, Funkmodem (GPRS, UMTS, EDGE, HSDPA) | |
| Peripherie | 3 x USB 2.0, 4-in-1-Cardreader (SD/MS/MS Pro/xD), ExpressCard/34 | |
| Audio/Video | VGA, Mikrofon, Kopfhörer, S-Video | |
| Webcam | 1,3 Megapixel | |
| Gewicht | 2 kg | |
| Akkulaufzeit (ca.) | 2 bis 3,5 Stunden | |
Äußere Werte
Äußerlich gesehen, hebt sich das Notebook nicht von der Masse ab. Das Esprimo Mobile U9200 kommt in grauem Outfit (Abbildung 1) und wiegt im Gegensatz zu den Herstellerangaben 2 statt 1,8 Kilogramm, ohne Akku lediglich 300 Gramm weniger. Somit gehört es nicht zu den leichtesten in dieser Liga, obwohl der Anbieter es als "ultra portables Notebook" anpreist. Mit einem Preis ab 1400 Euro gehört es preislich schon dem gehobenen Segment an.
Am Testgerät selbst ist äußerlich nicht viel zu reklamieren, sieht man von der Tastatur ab. Sie drückt sich auf der linken Hälfte deutlich durch, was das Tippvergnügen merklich mindert. Ansonsten weiß das U9200 durch gute Verarbeitung zu gefallen: Der Displaydeckel lässt sich auf 180 Grad öffnen und hält in jeder Lage sicher. Helligkeit, Kontrast und gleichmäßige Ausleuchtung der 12,1-Zoll-Anzeige mit WXGA-Auflösung lassen nichts zu wünschen übrig.
Innere Werte
Die inneren Werte überzeugen auf Anhieb: Eine mit 2,4 GHz getaktete Dual-Core-CPU gepaart mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher erledigen auch rechenintensive Arbeitsschritte im Handumdrehen. Zumindest fast 2 GByte, denn die eingebaute Intel-Grafikkarte deckt ihren Speicherbedarf aus dem RAM. Bei Routinearbeiten hört man das Gerät beinahe gar nicht, der Lautstärkepegel steigt nur während prozessorlastiger Aufgaben kurzzeitig an. Eine 120 GByte große S-ATA-Festplatte bietet genug Platz für Betriebssystem(e), Videos, Bilder und Musik.



