Kodak DC260

Die DC260 steckt im selben Gehäuse wie ihr kleiner Bruder DC220, allerdings mit einem größeren Zoom-Bereich und einer verbesserten Firmware. Das neue Zoom hat aber nicht nur Vorteile: der Motor fokussiert sehr lautstark und ist im Vergleich zur DC220 langsam - dafür klappt der Fokus aber auch im Dunkeln, denn es wurde ein Hilfsleuchte eingebaut. Eine manuelle Fokussierung ist ebenfalls möglich, jedoch nur bildschirmfüllend über das Menü - es kann also nicht das aufzunehmende Bild betrachtet werden, während die Einstellung vorgenommen wird. Auch sind neue Einstellungen von 50cm bis unendlich etwas wenig, und der Macromodus wurde komplett abgeschafft. Auch bei der DC260 ist keine Einstellung der Auflösung per Kamera vorgesehen, so sind nur noch 26 Bilder maximal möglich - bei maximaler Kompression. Eine Neuerung gegenüber der 220'er ist die Möglichkeit, Verzeichnisse (Alben) auf der Speicherkarte anzulegen, und so logische Einheiten (z. B. einen Urlaub) zusammenzufassen. Bei beiden Modellen muss darauf geachtet werden, dass unter Capture/Preferences/FileTye JPEG eingestellt ist - mit dem alternativen FPX-Format wissen weder Image Magic, XV noch Gimp etwas anzufangen. Ein weiterer Anschluss ist noch dazugekommen - ein Synchronkontakt für den Blitz.

Nikon Coolpix 800

Die Nikon Coolpix 800 kommt in einem unauffälligen Plastikgehäuse, hat aber extrem viele Möglichkeiten. Wie auch bei der 950'er gibt es den Drehschalter mit vier Wahlstellungen: Aus, Aufnahme (automatische Korrekturen), manuelle Aufnahme und Wiedergabe. Jede Position bietet ein unabhängiges Menü - ein Wechsel der Auflösung in der Betriebsart "manuellen Aufnahme" ändert nicht jene bei der automatischen. Während "automatisch" wörtlich zu, nehmen ist (einschalten - abdrücken), kann im manuellen Modus alles verändert werden, was das Herz begehrt: angefangen vom Weißabgleich über Serienaufnahme, Belichtungskorrektur, Empfindlichkeit bis zur Auflösung. Ein besonderes Merkmal der Nikon-Kameras: Sie bieten einen "Bestbild"-Modus: Hier werden einfach mehrere Aufnahmen gemacht, und die Kamera sucht selbstständig das Bild mit dem höchsten Kontrast aus (und speichert nur diese auf der Karte). Gerade für verwacklungsgefährdete Aufnahmen, wie z. B. Sonnenuntergänge oder von großen, schlecht beleuchteten Räumen ist dies sehr praktisch. Einziges Manko der Kamera: es sind keine manuellen Blenden- oder Verschlusszeiteneinstellungen möglich. Der Datenaustausch mit gPhoto war trotz offizieller Unterstützung nicht zu bewerkstelligen, es wurden immer "null" geschossene Bilder in der Kamera gefunden. Mit PhotoPC hingegen waren alle Fotos verfügbar und konnten aus der Kamera kopiert werden.

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