Olympus C2500l

Die Olympus C2500l ist die einzige Spiegelreflexkamera im Test. Nicht nur das macht sie einzigartig - sie ist auch die einzige Kamera, die sowohl Compact Flash, als auch Smart Media Speichermedien verarbeiten kann (Auswahl des Zielmediums durch einen Taster). Sollte doch einmal ein Bild auf der falschen Karte gelandet sein, so gibt es die Möglichkeit dieses auf das andere Medium zu kopieren. Mit der S-Makro-Funktion der Kamera kann man bis auf ca. 2 cm an das zu fotografierende Objekt herangehen. Der automatisch zündende Blitz ist bei dieser Entfernung allerdings nicht sehr sinnvoll, da das Objekt komplett vom Objektiv abgeschirmt ist (der Blitz ist nur in der oberen Hälfte sichtbar). Die C2500l ist solide gebaut und gut verarbeitet. Das Zoomobjektiv ist komplett im Gehäuse, weder beim Zoomen noch beim Fokussieren bewegt sich etwas an der Oberfläche. Bei zu geringer Beleuchtung schaltet sich automatisch eine AutoFocus-Hilfslampe ein und ermöglicht so stets eine schnelle Fokussierung. Nur der Blitz muss noch per Hand ausgefahren werden. Im Serienaufnahmemodus lassen sich bis zu fünf Bilder aufnehmen - danach wird eine Zwangspause von ca. 30 Sekunden fällig (währenddessen blinkt ein rotes Licht, um an die Speicherkartenaktivität zu erinnern). Aufgrund der Spiegelreflex-Bauweise ist es nicht möglich, für die Motivsuche den Bildschirm zu verwenden. Das mitgelieferte Ladegerät erfüllt zwar seinen Zweck, aber man muss jedoch darauf achten, dass die Akkus nicht überladen werden. Obwohl offiziell nicht unterstützt war der Transfer mit gPhoto und PhotoPC sofort möglich.

Das Arbeitsfenster von gPhoto: Übersichtlich und einfach in der Bedienung

Sony DSC-F505

Die Sony DSC-F505 kommt wie die Nikon 950 im eleganten Magnesiumgehäuse, wirkt aber trotzdem nicht so stabil. Das Objektiv kann um 50 Grad nach unten, und um 90 nach oben gedreht werden. Es ist sehr lichtstark, auch bei großen Brennweiten (min. F 3,3), und hat einen Zoombereich vergleichbar mit 190mm bei 35mm Kameras. Das Display kann nicht ausgeschaltet werden, was auch ohne Sucher nicht sinnvoll wäre. Dafür lässt sich die Hintergrundbeleuchtung zum Strom sparen abschalten - bei Aufnahmen im Freien und mit gutem Tageslicht ist die Szene im TFT-Display dennoch einwandfrei erkennbar. Die Sony DSC-F505 hatte als einzige Kamera im Test einen stufenlosen Regler für den Zoom - dies erhöht den Bedienkomfort wesentlich. Ebenfalls einzigartig (und von professionellen Spiegelreflexkameras übernommen) ist ein Ring am Objektiv, mit dem schnell und unkompliziert die Entfernungseinstellungen getätigt werden können. Leider ist die Linux-Unterstützung nicht ganz ausgereift: So können keine Fotos von der Kamera gelöscht werden und gPhoto mag ab dem zweiten Start des Programms nicht mehr mit der Kamera kommunizieren - man muss erst die Kamera ab- und anschalten, um wieder Bilder und Videos übertragen zu können. Videotransfer klappte übrigens nur mit einem Zusatzprogramm (rsony), welches dem gPhoto-Paket beiliegt. Die Bewegtaufnahmen sind im MPEG-Format (mit Sound) und können problemlos z. B. mit MpegTV begutachtet werden.

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