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Gnome-Tipps

Tipps und Tricks zu Gnome

30.12.2009
Gnome ist neben KDE die zweite große Desktopumgebung für Linux. In den Gnome-Tipps stellen wir regelmäßig Nützliches und Praktisches für die alternative grafische Oberfläche vor. In dieser Ausgabe lesen Sie Tipps zu Evolution, Evince, Vinagre, Hamster und Empathy.

Tipp: Einfacher VNC-Client Vinagre

Mit VNC (Virtual Network Computing) zeigen Sie den Bildschirminhalt eines entfernten Rechners am eigenen Rechner an. Auf der entfernten Maschine läuft dazu ein VNC-Server und auf dem eigenen Computer ein entsprechender VNC-Client [1]. Optional überträgt der lokale Rechner Tastatur- und Mausbewegungen an die Gegenseite. So kann der Benutzer (eine entsprechend schnelle Netzwerkverbindung vorausgesetzt) auf dem entfernten Rechner arbeiten, als säße er direkt davor.

Auch Gnome hat ein komfortables Werkzeug zu bieten, mit dem Sie auf einen anderen Rechner per VNC zugreifen können. Den Client Vinagre starten Sie über Anwendungen / Internet / Betrachter für entfernte Bildschirme im Startmenü. Klicken Sie auf Verbinden, um im nächsten Dialog die Zugangsdaten zu konfigurieren. Zunächst wählen Sie im Pull-down-Menü Protokoll den Eintrag VNC aus. Als Nächstes tragen Sie im Feld Rechner die IP-Adresse oder den Hostnamen des entfernten Rechners ein oder klicken auf Suchen, um im lokalen Netzwerk nach VNC-Servern zu fahnden. Klicken Sie abschließend auf Verbinden. Wenn Sie im Dialog zur Passwortabfrage die Checkbox Legitimation merken aktivieren, speichert Gnome das Kennwort im Schlüsselbund (Seahorse). Über die Schaltfläche Legitimieren geht's los, und nach kurzer Zeit erscheint der entfernte Desktop.

Vinagre erlaubt es, mehrere VNC-Verbindungen gleichzeitig zu öffnen, und ordnet diese dann in Tabs an. Praktischerweise erreichen Sie zuletzt besuchte Rechner über das Menü Maschine / Zuletzt geöffnete Verbindungen. Noch schneller geht's mit Lesezeichen: Wenn Sie über Ansicht / Seitenleiste (Taste [F9]) links die Seitenleiste einblenden, sehen Sie alle Ihre Lesezeichen.

Tipp: Applet für Vinagre-VNC-Client

Die Lesezeichen des im vorigen Tipp vorgestellten VNC-Clients erreichen Sie in Windeseile über ein Panel-Applet (Abbildung 1). So richten Sie die Abkürzung ein:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle der Kontrollleiste und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Eintrag Zum Panel hinzufügen.
  2. Blättern Sie bis zum Eintrag Betrachter für entfernte Bildschirme und klicken Sie auf Hinzufügen.
  3. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf das neue Icon in der Leiste, um eine Verbindung mit einem bereits bekannten und als Lesezeichen abgespeicherten Rechner herzustellen oder das Vinagre-Hauptfenster zu öffnen (Öffnet eine Arbeitsumgebung auf einem entfernten Rechner).

    Abbildung 1: Über dieses Panel-Applet erreichen Sie in Windeseile Ihre Vinagre-Lesezeichen.

Tipp: Neue Kalender für Evolution

Die Kalenderkomponente von Gnomes PIM-Suite Evolution hilft Ihnen dabei, Ihre Termine im Blick zu behalten. Schulferien, Feiertage, die Mondphasen, Spieltermine der Deutschen Eishockey Liga oder der Fußball-Bundesliga müssen Sie aber nicht mühsam von Hand eintragen. Im Netz gibt es jede Menge fertige Kalender im iCalendar-Format (Dateiendung .ics), die Sie einfach importieren können. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Dateien auf der eigenen Festplatte oder online vorliegen – Evolution kann mit lokalen und entfernten Kalendern gleichermaßen umgehen. So stellen Sie eine lokale .ics-Datei für Evolution zur Verfügung:

  1. Gehen Sie zur Evolution-Kalenderkomponente und erstellen Sie über Datei / Neu / Kalender einen neuen Kalender. Aus dem Drop-down-Menü Art wählen Sie den Eintrag Auf diesem Rechner.
  2. Danach geben Sie dem Kalender einen Namen und suchen darunter eine Farbe aus.
  3. Aktivieren Sie dann die Checkbox Optionen anpassen. Über die Schaltfläche Dateiname öffnen Sie einen Dateiauswahldialog, in der Sie die .ics-Datei auswählen können.
  4. Optional stellen Sie darunter ein, wann Evolution die Kalenderdaten aktualisiert: Beim Öffnen, Bei Dateiänderungen oder Regelmäßig. Wenn Sie die Checkbox Nur lesen erzwingen aktivieren, können Sie später keine Änderungen an diesem Kalender vornehmen – ein sinnvoller Schutz für Daten, die sich garantiert nicht ändern. Klicken Sie abschließend auf OK, und Evolution importiert die neuen Daten (Abbildung 2).

    Abbildung 2: Kalenderdateien im iCalender-Format liest Evolution in Windeseile ein.

Alternativ starten Sie den Importassistenten über Datei / Importieren. Klicken Sie auf Vor und wählen Sie dann die Checkbox Eine einzelne Datei importieren an. Über Vor geht es weiter – jetzt suchen Sie die .ics-Datei aus. Den Dateityp legt Evolution automatisch richtig fest. Klicken Sie wieder auf die Schaltfläche Vor, zeigt Evolution alle vorhandenen Kalender an. Hier offenbart sich der Nachteil dieser Variante: Mit dem Assistenten können Sie keine neuen Kalender anlegen, sondern die iCalender-Dateien nur zu bestehenden Kalendern hinzufügen.

Einige Webseiten bieten Kalender-Abonnements an. Das sind .ics-Dateien, die ein Anbieter für Sie aktualiasiert. Kalenderprogramme empfangen die Daten dann aus der Onlinequelle und zeigen die aktuellen Termine an. Meistens stehen diese Dateien über WebDAV zur Verfügung und verstecken sich hinter einer webcal-URL. Wenn Sie einen solchen Link mit Firefox anklicken, bietet ein Dialogfenster an, den Kalender mit Evolution zu öffnen (Abbildung 3).

Wenn Sie die Checkbox Auswahl für webcal-Links speichern aktivieren, landen zukünftig alle diese Links im Gnome-Programm. Nach der Bestätigung über OK blendet Evolution einen Dialog ein, in dem Sie das Feintuning vornehmen: Bestimmen Sie hier das Auffrischintervall und die Farbe und klicken Sie abschließend auf Abonnieren.

Abbildung 3: Per Mausklick wandern die Bundesliga-Spieltermine in den Evolution-Kalender.

Tipp: Evolution: Kalender aus dem Web verwalten

Die Kalender-Abos aus dem Netz zeigt Evolution in einer eigenen Kategorie (Im Web) an. Über einen Klick mit der rechten Maustaste auf einen der dort gelisteten Enträge öffnen Sie ein Kontextmenü. Dieses bietet schnellen Zugriff auf praktische Funktionen. Auf Datenträger speichern beispielsweise legt die .ics-Datei lokal auf der Festplatte oder einem externen, schreibbaren Speichermedium ab.

Anwender, die nicht rund um die Uhr online sind, dürften sich über Für Offline-Benutzung verfügbar machen freuen: Diese Option veranlasst das Kalenderprogramm, die Daten lokal auf die Platte zu kopieren, so dass sie auch im Offline-Modus weiter verfügbar sind. Die Bestätigung zeigt der Eigenschaften-Dialog des Kalenders: Hier ist nun die Checkbox Den Kalenderinhalt lokal zur Arbeit im Offline-Modus kopieren aktiviert. Weitere Konfigurationsmöglichkeiten, etwa die Adresse des Abos und das Aktualisierungsintervall, finden Sie ebenfalls in diesem Dialogfenster.

Tipp: Kalendereinträge in der Panel-Uhr

Das Panel-Applet zur Zeit- und Datumsanzeige in der oberen Kontrollleiste greift ebenfalls auf die Evolution-Kalender zurück. Wenn Sie mit der linken Maustaste auf die Uhr klicken und den Bereich Termine ausklappen, sehen Sie, was an dem Tag ansteht. Das Applet zeigt nicht nur die lokalen Kalender, sondern auch die Onlineabos (Abbildung 4) an.

Abbildung 4: Das Uhren-Applet des Gnome-Panels zeigt auch Einträge von Online-Kalendern an.

Tipp: Evince: Präsentationsmodus im Dokumentenbetrachter

Der Gnome-Dokumentenbetrachter Evince öffnet nicht nur viele Grafikformate, sondern auch PostScript- und PDF-Dateien. Das Programm bietet außerdem einen Präsentationsmodus (Abbildung 5). Starten Sie diesen über Druck auf die Taste [F5] oder über das Menü Ansicht / Präsentation, stellt Evince die Dokumente bildschirmfüllend dar – eine elegante und schnelle Lösung nicht nur für betagte Rechner. Mit den Pfeiltasten blättern Sie durch die Folien, und über [Esc] beenden Sie die Vorführung und kehren zur Fensteransicht zurück.

Abbildung 5: Der Dokumentenbetrachter Evince bietet einen integrierten Präsentationsmodus und ist somit eine ressourcenschonende Alternative zu OpenOffice Impress & Co.

Tipp: Zeiterfassung per Mausklick: Hamster

Der Gnome-Desktop bietet ein praktisches Tool zur Zeiterfassung: Das Applet Hamster nistet sich in der Kontrollleiste ein und achtet für Sie darauf, dass Sie sich nicht mit Ihrer Tagesplanung verzetteln. In der Voreinstellung ist Hamster nicht installiert. Alle von EasyLinux unterstützten Distributionen stellen das Programm aber über das Paket hamster-applet zur Verfügung, das Sie über Ihren Paketmanager nachrüsten.

Sie fügen das Applet danach auf dem gewohnten Weg zur Kontrollleiste hinzu: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle und wählen Sie Zum Panel hinzufügen. Im folgenden Dialog blättern Sie ganz nach unten. Hamster finden Sie unter dem Eintrag Zeiterfassung. Im Panel erscheint nun eine kleine Schaltfläche Keine Tätigkeit.

Tipp: Hamster an die eigenen Bedürfnisse anpassen

Bevor Sie mit der Zeiterfassung beginnen, kofigurieren Sie das Tool über den Dialog Hamster-Applet Einstellungen (Abbildung 6). Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Applet und wählen aus dem Kontextmenü Einstellungen. Im linken oberen Bereich verwalten Sie die Kategorien. In der Voreinstellung bringt der fleißige Hamster Arbeit, Tag für Tag sowie Unsortiert (für selbst angelegte Tätigkeiten, die Sie keiner Kategorie zuordnen) mit. Ein Klick auf das Pluszeichen fügt eine neue Kategorie hinzu, ein Minuszeichen entfernt einen Eintrag, und über das Symbol mit dem Stift verändern Sie Vorhandenes.

Abbildung 6: In diesem Dialogfenster tragen Sie oft ausgeübte Tätigkeiten ein und sortieren diese nach Kategorien. Ob und wie oft Hamster Sie daran erinnert, nicht abzuschweifen, geben Sie hier ebenfalls an.

Rechts daneben befindet sich eine ähnliche Auflistung für die Tätigkeiten. Auch hier macht Hamster schon einige Vorschläge, wie Sie den Tag verbringen können. In den Bereich Arbeit ordnet das Tool beispielsweise Nachrichten lesen, Aktienkurse überprüfen und auch Weltherrschaft ein. Auch in diesem Bereich fügen Sie über die Schaltflächen neue Tätigkeiten hinzu, entfernen und modifizieren bestehende und ordnen diese über die Pfeiltasten an. Tipp: Am schnellsten ändern Sie die Kategorien von angelegten Tätigkeiten, indem Sie die Einträge der rechten Hälfte per Drag & Drop auf eine Kategorie aus dem linken Bereich ziehen.

Über verschiedene Checkboxen darunter bestimmen Sie Hamsters weiteres Verhalten und legen beispielsweise fest, dass die Zeiterfassung beim Herunterfahren oder im Leerlauf des Rechners anhält. Nach welcher Zeit ein kleines Pop-up an die momentane Tätigkeit erinnert, stellen Sie über den Schieberegler ein. Wer also öfter mal mit den Gedanken abschweift, kann sich von Hamster dezent an die eigentliche Aufgabe erinnern lassen. Zu guter Letzt stellen Sie die Tastenkombination ein, über die Sie das Hamster-Hauptfenster in den Vordergrund befördern. Die Voreinstellung [Windows]+[H] können Sie jederzeit an eigene Wünsche anpassen. Wählen Sie aus Versehen einen schon belegten Shortcut aus, gibt es keine Warnung, und Hamster reagiert gar nicht. Im Zweifelsfall schauen Sie über System / Einstellungen / Tastenkombinationen nach, ob Gnome oder ein anderes Programm das Kürzel schon verwendet.

Tipp: Hamster: Zeiterfassung im Praxiseinsatz

Verwenden Sie die im Einrichtungsdialog definierte Tastenkombination oder klicken Sie mit der linken Maustaste auf das Hamster-Applet, um die Zeiterfasung zu starten. Im Feld Tätigkeiten tragen Sie ein, was Sie gerade erledigen. Hier bietet das Applet praktischerweise eine Vervollständigungsfunktion an. Aufgaben, die Sie bereits konfiguriert haben, tauchen automatisch im Feld auf. Diese können Sie schnell über die Pfeiltasten oder mit der Maus auswählen und direkt mit [Eingabe] die Erfassung beginnen.

Mit einer einfachen Syntax fügen Sie darüber hinaus neue Tätigkeiten hinzu. Schreiben Sie zuerst die Tätigkeit selbst ins Feld, dann ein @-Zeichen und dahinter die Kategorie, also beispielsweise EasyLinux@Arbeit. Auch hier vervollständigt Hamster die Eingabe für Sie. Sobald Sie das @ getippt haben, klappt ein Auswahlmenü nach unten auf, das alle verfügbaren Kategorien anzeigt (Abbildung 7). Sie können natürlich auch eine neue Kategorie eingeben. Diese steht dann später für andere Arbeiten zur Verfügung und taucht auch im Einstellungen-Dialog auf.

Abbildung 7: Hamster vervollständigt auf Wunsch den Tätigkeits- oder Kategorienamen.

Optional fügen Sie durch ein Komma getrennt eine Beschreibung hinzu. Diese steht wahlweise hinter der Tätigkeit oder hinter der Kategorie. So sind beide Angaben erlaubt: Mittagessen,Pasta@Tag für Tag und Mittagessen@Tag für Tag,Pasta

Die Zeiterfassung halten Sie auf ähnliche Weise wieder an: Aktivieren Sie über den Shortcut oder die linke Maustaste das Applet und klicken Sie auf Erfassung anhalten.

Tipp: Hamster: Tätigkeitsbeschreibungen korrigieren

Über den Button Frühere Tätigkeit hinzufügen öffnen Sie einen Dialog, über den Sie Vergangenes und Vergessenes ergänzen. Wählen Sie dazu eine Tätigkeit aus oder tragen Sie etwas Neues ein, bestimmen Sie das Datum, die Uhrzeit und die Dauer, geben Sie optional eine Beschreibung ein und schicken Sie alles über Speichern ab. Auch in diesem Dialog spart die Vervollständigungsfunktion Tipparbeit. Ist der Vorgang noch nicht abgeschlossen, aktivieren Sie einfach die Checkbox im Gange.

Zur Korrektur von Tätigkeiten und ihren Beschreibungen öffnen Sie das Übersichtsfenster. Dieses erreichen Sie entweder über die rechte Maustaste (Menüpunkt Übersicht) oder über die Schaltfläche Übersicht anzeigen des geöffneten Applets. In der linken Leiste sehen Sie alle Tage der aktuellen Woche. Um auf die Tages- oder Monatsansicht zu wechseln, klicken Sie auf die jeweiligen Schaltflächen in der Werkzeugleiste. Hier sehen im linken Bereich auch zwei Icons mit Pfeilen, über die Sie vor- und zurückblättern. Ein Klick auf das Symbol mit dem Haus bringt Sie wieder zum aktuellen Tag.

Um einen Eintrag zu modifizieren, doppelklicken Sie diesen und tragen die geänderten Werte ins folgende Dialogfenster ein. Alternativ markieren Sie den Eintrag mit der linken Maustaste und klicken auf das Icon mit dem Stift. Links daneben befinden sich ein Plus- und ein Minussymbol, über die Sie Tätigkeiten hinzufügen beziehungsweise löschen.

Tipp: Hamster: Informationen weiterverarbeiten

Ein praktisches Feature verbirgt sich hinter dem Icon mit der Festplatte. Klicken Sie darauf, um einen Bericht zu speichern. Hamster erstellt aus der aktuellen Ansicht dann eine HTML-Datei und öffnet diese im Standardbrowser (Abbildung 8). Im Speichern-Dialog stehen Ihnen ganz unten Checkboxen zur Verfügung, in denen Sie die Zeitspanne anpassen und die Kategorien an- und abwählen können. Wenn Sie das Format von HTML-Bericht auf iCal ändern, können Sie die Datei anschließend, wie in Tipp ## gezeigt, in Evolution importieren und die von Hamster erfassten Zeiten auch in der Kalender-Applikation nutzen.

Abbildung 8: Hamster erstellt per Mausklick anschauliche Berichte in verschiedenen Ausgabeformaten, darunter HTML, XML und iCal.

Hamster bietet außerdem eine statische Auswertung an. Dazu klicken Sie im Dialog Übersicht auf den Reiter Statistiken. Das Gnome-Programm zeigt nun Ihre Aktivitäten, die Anzahl der bisher erfassten Tage, die längste zusammenhängende Tätigkeit und die Gesamtzahl der Aufzeichnungen an. Ein hübsches Balkendiagramm fasst alle Informationen zusammen.

Tipp: Empathy: Mehrsprachige Rechtschreibprüfung

Das Instant-Messaging-Programm Empathy ist seit Gnome 2.24 fester Bestandteil der Desktopumgebung. Der Chatclient unterstützt zahlreiche Protokolle und zeichnet sich durch eine intuitive Bedienung aus.

Auf Wunsch korrigiert Empathy Ihre Tippfehler. Über Bearbeiten / Einstellungen öffnen Sie den Einrichtungsdialog. Gehen Sie dort zum Reiter Rechtschreibprüfung. Welche Sprachen zur Verfügung stehen, hängt nicht vom Chatclient, sondern von den installierten Aspell-Wörterbüchern ab. Bietet Empathy hier also nur Deutsch und Englisch, suchen Sie in Ihrem Paketmanager nach den fehlenden Wörterbüchern. Deren Namen setzen sich alle aus aspell- und einem zweistelligen Länderkürzel zusammen. Möchten Sie, dass Empathy in Zukunft also auch Niederländisch/Flämisch versteht, rüsten Sie das Paket aspell-nl nach, Französisch gibt's über aspell-fr, und so weiter. Der Spellchecker hat über 60 Wörterbücher im Angebot.

Infos

[1] Artikel zu Fernwartungssoftware: Thomas Leichtenstern, "Fernbedient", EasyLinux 02/2009, S. 50 ff.

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