Das Videoschnittprogramm Shotcut kommt in seiner neuen Version mit mehreren interessanten Verbesserungen. So bietet es einen Outline-Filter und vereinfacht das Mischen von Surround Sound. Das bislang mitgelieferte Sprachmodell liegt allerdings nicht mehr bei.
Soll Shotcut gesprochene Sprache in einen Text umwandeln, greift es dafür im Hintergrund auf eine künstliche Intelligenz zurück. Um die Installation schlank zu halten, fehlt der neuen Version 25.07 das zugehörige dicke Sprachmodell. Stattdessen müssen es sich Nutzer im Dialogfenster „Speech to Text“ per Mausklick herunterladen.
Neu an Bord sind der Soft-Focus- und der Outline-Videofilter. Letztgenannter orientiert sich am Alpha-Kanal. Nützlich ist er damit vor allem bei Texten und Assets mit einem transparenten Hintergrund. Seine Arbeitsweise muss man vor allem bei Texten im Hinterkopf behalten: Damit auf ihnen der Outline-Filter wirken kann, muss man als Ausgangspunkt einen Text mit transparentem Hintergrund auf einer höheren Ebene ablegen.
Wer Surround Sound abmischen muss, bekommt in Shotcut 25.07 weitere Möglichkeiten an die Hand. Zunächst unterstützt der Copy Channel Filter vier Audiokanäle. Sofern mehr als zwei Kanäle existieren, zeigt der Balance-Filter weitere Knöpfe zum Faden und zur Steuerung der Surround Balance. Abschließend kann man in vielen Audio-Filtern über passende Knöpfe zwischen den Kanälen wechseln. Das gelingt unter anderem im Compressor, dem Expander und dem Limiter.
Setzt man das Fusion-Theme ein und aktiviert „Settings | Theme | System Fusion“, streicht Shotcut die monochromen Symbole in der vom Betriebssystem vorgegebene Farbe. Darüber hinaus gab es noch viele weitere kleinere Änderungen, die bei der Arbeit helfen. Beispielsweise kann man ab sofort die Peak Line von Audiomaterial mit der Maus verschieben und so schnell die gewünschte Verstärkung einstellen. Hält man beim Trimmen [Strg] gedrückt, trimmt man gleichzeitig den benachbarten Clip („rollen“).





