Die Distribution für Sicherheitsexperten und Pentester frischt in ihrer aktuellen Version die enthaltenen Komponenten auf. Weitere Änderungen gab es vor allem im Hintergrund, an der Website und an der Infrastruktur der Entwickler.
Parrot 7.2 presst zunächst die in den letzten Monaten aufgelaufenen Änderungen in neue Installations- beziehungsweise Startmedien. In erster Linie haben die Entwickler dabei zahlreiche Softwarepakete und Sicherheitswerkzeuge aktualisiert. So erhalten Sicherheitsexperten unter anderem Bloodhound 9.0.0, sqlmap 1.10.3 und Metasploit 6.4.127. Eine der vermutlich wichtigsten Updates betrifft den Linux-Kernel. Der werkelt jetzt im Hintergrund in Version 6.19.13, die vor allem die kritische Sicherheitslücke Copy Fail schließt.
Das hauseigene „parrot-menu“ bringt weitere Einträge mit, zudem schreitet der Umstieg auf die Programmiersprache Go voran. Kleinere Verbesserungen haben auch die „parrot-themes“ und die „parrot-tools“ erhalten, „parrot-core“ aktualisiert zudem automatisch via Flatpak installierte Pakete.
Die vorgefertigten virtuellen Maschinen entstehen in einem überarbeiteten Bau-Prozess. Der erlaubt dem Parrot-Team, sehr leicht weitere Editionen und Varianten zu produzieren – etwa für ARM-Systeme. Boot-Dateien behandelt Parrot bei der Installation etwas anders, was gleichzeitig ein kritisches Problem beim Laden des Kernels auf Btrfs-Dateisystemen behebt.
Abschließend überarbeiten die Parrot-Entwickler sukzessive die Projekt-Website und die Dokumentation. Letztere soll sich in einigen Teilen deutlich leichter lesen lassen und bekommt in Kürze eine neue Optik übergestülpt.





