DietPi 10.0 verabschiedet sich von Debian 11 und ownCloud

DietPi 10.0 verabschiedet sich von Debian 11 und ownCloud

DietPi-Logo

DietPi-Logo

DietPi 10.0

Die Server-Distribution DietPi fordert in der neuen Major-Version mindestens Debian 12 „Bookworm“ als Unterbau. Neu im Softwareportfolio sind das Monitoring-Werkzeug Uptime Kuma und ownCloud Infinite Scale (oCIS).

Die Skripte, die ein Debian-System in einen DietPi verwandeln, setzen ab sofort mindestens Debian 12 voraus. Systeme mit Debian 11 werden automatisch in einen separaten Branch migriert. Wer solch ein System betreibt, sollte daher schnellstmöglich auf Debian 12 aktualisieren. Das dazu notwendige Vorgehen beschreibt das DietPi-Team in einem eigenen Blog-Beitrag.

Der Umstieg auf Debian 12 sorgt gleichzeitig dafür, dass mehrere Softwarepakete nicht mehr bereitstehen. So fällt das noch auf PHP basierende ownCloud weg, als Ersatz dient aus Sicht der DietPi-Entwickler oCIS. Ebenfalls nicht mehr dabei sind das RPi Cam Web Interface und Pydio 8. Letzteres ersetzt Pydio Cells – das allerdings erst in der kommenden DietPi-Version 10.1 zur Verfügung stehen wird.

DietPi-LetsEncrypt bietet jetzt eine aktualisierte HTTP/2-Syntax, zudem ist HTTP/3 mit QUIC aktiv. Auf Quartz64-Systemen ist der Linux Rocket NPU aktiv. Abschließend können Raspberry-Pi-Besitzer DietPi schnell über den Raspberry Pi Imager installieren – er versteckt sich dort bei den anderen Distributionen.

Auf DietPi 10.0 lassen sich nur Systeme mit DietPi 8.0 oder neuer direkt migrieren. Wer eine ältere Version einsetzt, muss zuerst auf DietPi 9.20 umsteigen und von dort dann weiter zu DietPi 10.0 wechseln.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben