Cinnamon skaliert Darstellung besser, LMDE und Linux Mint erhalten neue Basis

Cinnamon skaliert Darstellung besser, LMDE und Linux Mint erhalten neue Basis

Ausblick auf LMDE 4 und Cinnamon 4.6

Die Macher der Distribution Linux Mint haben in einem Blog-Post einen Einblick in die Entwicklung der kommenden Mint-Versionen sowie der nächsten Ausgabe des hauseigenen Cinnamon-Desktops gegeben. Anwender dürfen sich dabei über einige interessante Neuerungen freuen.

Anfang des Jahres hat das Mint-Team einen neuen Entwicklungszyklus gestartet. Sowohl das auf Ubuntu basierende Linux Mint als auch die auf Debian aufbauende Variante LMDE erhalten beide einen runderneuerten Unterbau. Daher klettern auch die Versionsnummern nach oben: Die nächsten Versionen heißen LMDE 4 und Linux Mint 20.

LMDE 4

LMDE 4 erscheint dabei zuerst und soll alle bereits mit Linux Mint 19.3 eingeführten Features aufweisen. Die Basis bildet dann ein Debian 10. Neu ist zudem die Unterstützung von Btrfs im Installationsassistenten, der auch das Home-Verzeichnis verschlüsselt. LMDE 4 erlaubt im Bootmenü zudem den direkten Start mit dem proprietären Nvidia-Grafiktreiber. Damit soll Linux Mint vor allem auf neueren Nvidia-Grafikkarten problemloser starten. In der Vergangenheit mussten Besitzer einer solchen Grafikkarte explizit die Bootoption „nomodeset“ aktivieren, da der freie Nouveau-Treiber die Grafikkarte nicht korrekt in Betrieb nehmen konnte.

Cinnamon 4.6

Cinnamon kann derzeit die Darstellung nur um 200 Prozent vergrößern – und zwar auf allen Monitoren gleichzeitig. Damit macht die kommende Version 4.6 der Desktop-Umgebung Schluss. Dort können Anwender auch Skalierfaktoren zwischen 100 und 200 Prozent auswählen (geplant sind 125%, 150% und 175%). Darüber hinaus lässt sich der Faktor für jeden angeschlossenen Monitor separat regeln.

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