Ein Betriebssystem, das sich nicht kompromittieren oder manipulieren lässt – dieses Ziel strebt die neue Firma Amutable an. Ein Schlüssel dazu soll „verifizierbare Integrität“ sein. Viel mehr haben die bekannten Gründer aber noch nicht erklärt.
Hinter dem in Berlin ansässigen Unternehmen Amutable stehen vor allem Christian Brauner, David Strauss, Lennart Poettering und Chris Kühl. Linux-Nutzer dürften vor allem die letzten beiden Namen kennen: Lennart Poettering ist maßgeblich für Systemd verantwortlich, Chris Kühl Maintainer des Virtual File System (VFS) von Linux. Im Führungsstab des jungen Startups versammeln sich folglich gleich mehrere Linux-Experten. Zusammen mit weiteren Angestellten möchten sie eine „verifizierbare Integrität auf Linux“ bringen.
Wie dieses Ziel erreicht werden soll, gibt Amutable nur spärlich und nebulös bekannt: In den nächsten Monaten möchte man nach und nach die Grundlagen für die Verifikation legen und darauf aufbauend „robuste Fähigkeiten“ schaffen. Ihr abgesichertes System soll in einen verifizierten Zustand starten, die Integrität stellen kryptografische Verfahren sicher. Amutable beachtet die Integrität bereits beim Bau des Systems; verifizierbar sind zudem der Boot-Vorgang und das laufende System.
Wer neugierig geworden ist, kann sich für einen Newsletter anmelden. Potenzielle Partner sollen per E-Mail das Team kontaktieren. Weitere Informationen möchte Amutable im Rahmen der FOSDEM am Wochenende bekanntgeben, dort hält das Team einige Vorträge. Die beziehen sich zwar nicht direkt auf Amutable, zeigen aber, wohin die technische Reise geht: Container und virtuelle Maschinen. Einen konkret auf immutable Systeme abzielenden Vortrag hält Lennart Poettering erst im März auf der Open Confidential Computing Conference.




