Die neue Version der Distribution hört auf den Codenamen „Tricia“. In ihren Spracheinstellungen können Anwender jetzt auch das Zeitformat separat wählen. Die Entwickler haben zudem die Unterstützung für HiDPI-Bildschirme weiter verbessert und einige Standardanwendungen ausgetauscht.
In Linux Mint 19.3 erscheint im System Tray ein neues Symbol, das wichtige Systemnachrichten oder Probleme ankündigt. Dazu gehören unter anderem fehlende Sprachpakete, Mulitmedia-Codecs und das Vorliegen einer neuen Linux-Mint-Version.
Der HiDPI-Support ist nach Angaben der Entwickler fast komplett und in allen Linux-Mint-Editionen verfügbar. Mit der Ausnahme von Hexchat und den Qt5Settings unterstützen zudem sämtliche mitgelieferten Anwendungen hochauflösende Monitore. XappStatusIcon sorgt zudem dafür, dass alle Symbole scharf aussehen.
Softwarewechsel
Der neue Videoplayer Celluloid ersetzt den zuvor genutzten Xplayer. Celluloid basiert auf MPV, das nach Angaben der Entwickler deutlich effizienter arbeitet und eventuell vorhandene Hardwareunterstützung nutzen kann.
Ein weiterer Austausch betrifft die Notizen, bei denen Linux Mint von Tomboy auf Gnote wechselt. Tomboy war gleichzeitig die letzte Anwendung, die noch das Framework Mono voraussetzte.
Gimp war den Entwicklern zu komplex, weshalb es Anwender ab sofort manuell nachinstallieren müssen. Standardmäßig installiert Linux Mint 19.3 das einfacher zu bedienende Programm „Drawing“.
Detailverbesserungen
Aus dem Boot-Menü der Startmedien lässt sich jetzt auch das „Hardware Detection Tool“ starten und so die verbaute Hardware identifizieren. Die Entwickler haben zudem ihr Linux-Mint-Logo einem leichten Facelift unterzogen.
Linux Mint gibt es mit den drei Desktop-Umgebungen Xfce 4.14, MATE 1.22 und Cinnamon 4.4. Die Version 19.3 basiert auf Ubuntu 18.04.3 LTS und nutzt im Hintergrund den Linux-Kernel 5.0. Die Entwickler leisten noch bis zum Jahr 2023 Support.
Sämtliche Neuerungen listen die Release Notes für die Xfce-, MATE– und Cinnamon-Edition auf.





