Aktualisierte Deno-Runtime unterstützt Jupyter-Notebooks

Aktualisierte Deno-Runtime unterstützt Jupyter-Notebooks

Deno 1.37 veröffentlicht

Mit dem Node.js-Konkurrenten Deno lassen sich komplette Anwendungen in JavaScript entwickeln. Die neue Version 1.37 erzeugt auf Wunsch einen sogenannten Deno Kernel, über den sich die JavaScript-Runtime auch in Jupyter-Notebooks nutzen lässt.

Dazu benötigt man zunächst eine laufende Jupyter-Installation. Aktiviert man dann Deno via

deno jupyter --unstable

lässt sich innerhalb von Jupyter-Notebooks interaktiv JavaScript- und TypeScript-Code starten. Dabei hat man innerhalb der Jupyter-Notebooks Zugriff auf sämtliche von Deno bereitgestellten APIs. Wie der Parameter „–unstable“ andeutet, gilt die Funktion derzeit noch als experimentell.

Deno 1.37 verbessert außerdem die Integration in Visual Studio Code nebst Language Server (LSP). Die entsprechende Erweiterung entdeckt intelligenter die „deno.json“, versteht die neue Einstellung „deno.disablePaths“ und unterstützt das Umbenennen von Dateien jetzt besser.

Tests lassen sich in der Version 1.37 intuitiver formulieren, zudem führt Deno die eigentlichen Tests deutlich flotter aus. Abschließend verbessert Deno die Kompatibilität zu Node.js. Insbesondere versteht die Runtime die Module „npm:mssql“, „npm:mineflayer“ und „npm:web-push“.

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