Am 13. und 14. März findet auch dieses Jahr der Chemnitzer Linuxtag statt, aufgrund der Pandemie allerdings nur online. Jetzt haben die Veranstalter das Programm für die beiden Tage veröffentlicht.
Nachrichten
Die Entwickler des Debian-Derivats ohne Systemd haben die Installationsmedien für x86-Systeme aktualisiert. Diese bringen nicht nur die enthaltenen Pakete auf den aktuellen Stand, sondern enthalten auch ein paar kleinere Neuerungen.
Das Live-System Finnix empfiehlt sich vor allem als schlanke Werkzeugkiste für Administratoren. Die neue Version behebt einige Fehler, beansprucht weniger Speicherplatz und bootet flotter als die Vorversion.
Die offizielle Distribution für den Mini-Computer Raspberry Pi bindet seit Kurzem ein von Microsoft bereitgestelltes Repository ein. Dies soll unter anderem eine einfache Installation von Visual Studio Code ermöglichen, sorgt aber derzeit für lebhafte Diskussionen unter den Nutzern.
Die aktualisierte Fassung von Canonicals Distribution mit Langzeitunterstützung fasst alle bislang aufgelaufenen Fehlerkorrekturen zusammen. Darüber hinaus bietet sie einen neuen Hardware Enablement Stack (HWE), der den Kernel und den Grafikstack modernisiert.
Fast alle Komponenten des Büropakets bieten neue nützliche Funktionen. Während etwa Writer besser über die verwendeten Formate informiert, legt Impress bei den Animationen nach. Obendrein erhält die Office-Suite einen leicht veränderten Namen.
Das grafische Partitionierungswerkzeug GParted liegt in einer neuen Version vor, die endlich auch mit dem exFAT-Dateisystem zurechtkommt. GParted 1.2.0 bildet gleichzeitig die Basis des ebenfalls aktualisierten Live-Systems GParted Live.
Das JingOS-Projekt entwickelt eine Linux-Distribution für Tablet-PCs. Die Bedienung soll sich dabei an die des Apple iPad anlehnen. Interessierte können ab sofort eine erste Entwicklerversion ausprobieren.
Mit dem Live-System lassen sich unkompliziert Festplatten und Partitionen klonen. Aktualisiert haben die Entwickler die stabile und auf Debian basierende Edition. Unter anderem kommt ab sofort der Linux-Kernel 5.10.9-1 zum Einsatz.
Das Live-System Tails erlaubt das anonyme Surfen über das Tor-Netzwerk. Die neue Version 4.15 setzt den Linux-Kernel 5.9.15 ein, der gegenüber seinem Vorgänger vor allem weitere Hardwarekomponenten unterstützt.
Die neue Version des Browsers bringt nur wenige Neuerungen mit. So schützt Firefox die Benutzer jetzt auch vor sogenannten Supercookies, die der Browser isoliert. Dies wiederum erschwert das Tracking durch Webseiten.
Der Texteditor tauscht mit der Option „set minibar“ die Titelleiste gegen eine Statusleiste. Des Weiteren lässt sich in der neuen Version die Farbkombination des Prompts ändern und das Suchergebnis markieren.
Nachdem die KDE-Entwickler bereits letzte Woche einen Ausblick auf zu erwartende Neuerungen in diesem Jahr gegeben haben, legt Nate Graham noch einmal nach. Darüber hinaus liegen die KDE Frameworks in Version 5.78.0 vor.
Nach der Corona-bedingten Absage im Jahr 2020 stehen in diesem Jahr die Chemnitzer Linux Tage als virtuelle Konferenz am 13. und 14 März an. Die Frist für die Einreichung von Vorträgen und virtuellen Messeständen endet am 10. Januar.
Die nächsten Versionen der Plasma Desktop-Umgebung sollen eine für den Produktionseinsatz taugliche Fassung der Wayland-Sitzung anbieten. Diese und weitere geplante Neuerungen stellte KDE-Entwickler Nate Graham in einem Blog-Beitrag vor.
Die schlanke Distribution basiert auf Slackware54 in der Version 14.2 und enthält folglich auch dessen Bugfixes. Neu ist der Installationsassistent FrugalPup, der das System auf Festplatten, SSD oder SD/MMC-Datenträgern installiert. Das gelingt zudem nicht mehr nur auf Rechnern mit BIOS.
Der Windows Manager IceWM existiert bereits seit dem Ende der 1990er Jahren. Jetzt haben die Entwickler den Sprung auf die Version 2.0.0 gewagt, die allerdings nur zwei technische Neuerungen unter der Haube aufweist.
Nachdem Red Hat die Einstellung von CentOS 8 zugunsten von CentOS Stream bekannt gegeben hatte, wollen zwei Projekte in die Bresche springen. Nachdem Gregory Kurtzer bereits Rocky Linux ins Leben gerufen hatte, stellte jetzt auch CloudLinux seine Pläne vor.











