Das grafische Partitionierungswerkzeug GParted liegt in einer neuen Version vor, die endlich auch mit dem exFAT-Dateisystem zurechtkommt. GParted 1.2.0 bildet gleichzeitig die Basis des ebenfalls aktualisierten Live-Systems GParted Live.
Das nutzt jetzt den Linux-Kernel 5.10.9-1. Als Basis dient Debian Sid, wobei die Entwickler die Pakete des Live-Systems am 26.01.2021 aus den entsprechenden Repositories geholt haben.
GParted 1.2.0 nutzt die „exfatprogs“, um exFAT-Partitionen manipulieren zu können. Darüber hinaus wartet das grafische Werkzeug nach dem Löschen von Signaturen auf eine entsprechende Bestätigung durch Udev.
Allerdings gibt es auch noch zwei ungelöste Probleme: Die Boot-Option „GParted Live (Failsafe mode)“ funktioniert nicht auf Systemen, die via UEFI starten. Des Weiteren kann es passieren, dass Systemd im Hintergrund ein Dateisystem einhängt, obwohl GParted genau dieses gerade ändert.



