Mit dem Live-System lassen sich unkompliziert Festplatten und Partitionen klonen. Aktualisiert haben die Entwickler die stabile und auf Debian basierende Edition. Unter anderem kommt ab sofort der Linux-Kernel 5.10.9-1 zum Einsatz.
Clonezilla 2.7.1-22 verbessert die Unterstützung für Linux Software-RAID-Systeme. Wer Partitionen wiederherstellt, bekommt jetzt bei der Auflistung der Partitionen auch die Dateisysteme und die jeweiligen Größen der Partitionen angezeigt. Die automatisch gewählten Dateinamen für die Images folgen ab sofort dem Schema „my-2020-1220-0221-img“. Vorherige Versionen trennten noch das Datum mit einem Minus, wie etwa „my-2020-12-20-0221-img“.
Die mitgelieferten Kommandozeilenwerkzeuge haben teilweise dazugelernt. So kennt „ocs-btsrv“ einen Leecher-Modus. Bei der Wiederherstellung kann man „ocs-sr“ das Ziellaufwerk auch über die Seriennummer mitteilen, bei „ocs-onthefly“ geht das sogar beim Quell- und Zielgerät.
Die im Live-System verwendeten Softwarepakete haben die Entwickler am 27.01.2021 aus den Debian Sid-Repositories geholt. Bei der Paketauswahl gab es ebenfalls einige Änderungen. So ersetzt das Paket „exfatprogs“ die zuvor genutzten „exfat-utils“, während „ezio“ für das Paket „ezio-static“ im Live-System einzieht. Neu an Bord sind zudem die Pakete glances, ipv6calc, atop, usbtop, bashtop, python3-psutil, vnstat, iperf3 und f3.
Sämtliche Neuerungen listet penibel die offizielle Ankündigung auf.





