Allrounder wie OpenSuse Leap lassen sich für den Einsatz auf dem Laptop optimieren. Es geht vor allem darum, Akkuenergie, Bildschirmfläche und RAM zu sparen sowie die Abhängigkeit vom hakeligen Touchpad zu reduzieren.
Bei einer nicht speziell auf Laptops zugeschnittenen Distribution wie OpenSuse Leap gibt es beim Einsatz auf Laptops einiges zu optimieren. Zum Glück ist Linux ein offenes System. Die Welt der freien Softwareentwickler ist voll von Laptop-Besitzern, die auch OpenSuse-Anwender mit vielen flexiblen Lösungen versorgen. Ein Desktop-System, das auf einem Raspberry Pi brauchbar zügig reagiert, läuft durchaus auch auf einem zehn oder zwölf Jahre alten Notebook (Abbildung 1) akzeptabel, wenn Sie damit nicht gerade anspruchsvolle Aufgaben wie Videobearbeitung erledigen möchten.

Abbildung 1: Ein Notebook Acer Extensa 2509 von 2014 genügt, um mit Linux unterwegs Nachrichten zu lesen und E-Mails zu beantworten.
Solider Standard
Wer OpenSuse in den Standardeinstellungen auf dem Laptop installiert, macht nichts falsch: KDE Plasma 6, inzwischen unter Leap in den Repositories angekommen, startet auch auf langsamen Rechnern zügig. Der alte Startvorgang auf Basis eines Bash-Skripts, der nur einen Prozessorkern nutzte und fest einprogrammierte Wartezeiten enthielt, ist einem modernen Systemd-basierten Startsystem gewichen.
Auf breiten Notebook-Bildschirmen gibt sich KDE deutlich angenehmer in der Bedienung, wenn Sie die Taskleiste an den seitlichen Bildschirmrand verschieben. Ein Rechtsklick auf die Leiste öffnet die Kontrollleisteneinstellungen (Abbildung 2). Dort platzieren Sie die Leiste mit dem Eintrag Position festlegen. Über das Feld Breite der Kontrollleiste sorgen Sie für eine auf dem Notebook angenehm nutzbare Breite.
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