CDs, DVDs, Festplatten, vielleicht noch Disketten: Solche Datenträger können Sie eins zu eins in Image-Dateien kopieren oder umgekehrt Images auf einen Datenträger schreiben.
Image-Dateien sehen viele Anwender vor allem unmittelbar vor der Installation einer neuen Linux-Version: Sie laden von der Projektseite ein ISO mit dem Installer herunter, schreiben es auf einen USB-Stick oder brennen es auf eine DVD. Das ist aber nur eines von mehreren Szenarien, in denen Sie mit Image-Dateien arbeiten können.
Bei solchen Images handelt es sich um Abbilder, die entstehen, indem man einen physischen Datenträger oder Teile davon ausliest und den Inhalt in einer Datei speichert. Es gibt entsprechend zwei Varianten: Dateisystem- und Datenträger-Images.
Ein Dateisystem erzeugen Sie meist, indem Sie eine Festplattenpartition formatieren, aber auch beim Vorbereiten einer Daten-DVD erzeugt das Brennprogramm ein Dateisystem. Ein Image eines solchen Dateisystems enthält Byte für Byte exakt dieselben Daten wie die formatierte Partition oder die gebrannte DVD, legt sie aber in einer Datei ab.
Datenträgerabbilder können mit Dateisystem-Images identisch sein, wenn der Datenträger nur ein einziges Dateisystem und darüber hinaus keine weiteren Verwaltungsinformationen enthält. Das galt zum Beispiel für die heute nicht mehr üblichen Disketten, trifft jedoch ebenso auf die meisten CDs, DVDs und Blu-rays zu, mit Ausnahme von Multisession-CDs und -DVDs. Datenträger wie Festplatten, SD-Karten und USB-Sticks besitzen aber in der Regel eine oder mehrere Partitionen und entsprechend eine Partitionstabelle. Das Datenträger-Image enthält dann ein Abbild des kompletten Datenträgers und nicht nur die Dateisystem-Images der einzelnen Partitionen.
Ein Dateisystem-Image enthält mehr Informationen al...
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