Die Entwickler der JavaScript-Runtime Deno sammeln derzeit 200.000 US-Dollar, um ein Verfahren gegen Oracle führen zu können. Das Ziel: „JavaScript“ soll nicht mehr ein Markenname des Großkonzerns sein.
Aus Sicht der Deno-Entwickler ist JavaScript längst kein Markenname mehr, sondern ein allgemein geläufiger, generischer Begriff geworden. Aus diesem Grund hat das Projekt bereits einen Antrag auf die Streichung des Markennamens aus dem „US Patent and Trademark“-Register beantragt. Der damit angestoßene Prozess erreicht jetzt die sogenannte Discovery-Phase.
In ihr muss das Deno-Team belegen, dass JavaScript als generischer Begriff für die Programmiersprache verwendet wird. Dazu will das Deno-Projekt unter anderem Umfragen durchführen und die Expertise von entsprechenden Markenexperten aus der Forschung und Unternehmen einholen.
Das wiederum dazu notwendige Kleingeld sammeln die Deno-Entwickler derzeit auf der Plattform GoFundMe ein. Die dort veranschlagten 200.000 US-Dollar sollen zudem die Verfahrenskosten decken. Bleibt von dem Geld nach dem Prozess noch etwas übrig, geht dieser Rest an die OpenJS Foundation. Das Deno-Projekt verspricht, keinen Cent selbst zu behalten.





