Podman 5.5.0 bietet zahlreiche neue Parameter

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Podman 5.5.0

Die Docker-Alternative Podman ergänzt in seiner neuen Version einige nützliche neue (Sub-)Kommandos und Parameter. Über sie kopiert der Container-Manager etwa Dateien in eine laufende VM und erleichtert das Jonglieren von (OCI-)Artefakten.

Unter anderem kann Podman Teile oder auch den gesamten Inhalt aus einem OCI-Image herauskopieren. Das erledigt der neue Befehl „podman artifact extract“. OCI-Artefakte lassen sich zudem in Container mounten. Das gestattet der Parameter „–mount type=artifact“, den die Kommandos „podman create“, „podman run“ und „podman pod create“ verstehen.

„podman artifact add“ kennt zudem zwei neue Parameter: „–append“ fügt Dateien zu einem bestehenden Artefakt hinzu. Der MIME-Typ dieser Datei lässt sich zudem via „–file-type“ vorgeben. Sämtliche Artefakte im Local Store entfernt „podman artifact rm –all“ auf einen Rutsch.

Das neue Kommando „podman machine cp“ kopiert Dateien in eine laufende VM, die per „podman machine“ gestartet wurden. Des Weiteren erzeugt Podman 5.5.0 Events für das Anlegen und Entfernen von Secrets. „podman update“ kennt zudem die Parameter „-env“ und „–unsetenv“, mit denen sich die Umgebungsvariablen in bestehenden Containern verändern lassen.

Weitere Verbesserungen gab es bei den Quadlets, die das Zusammenspiel mit Systemd erleichtern. So kennen die Quadlet „.container“-Units weitere Schlüssel. Dazu zählt etwa „Memory“, über das man das Hauptspeicherlimit für den erzeugten Container vorgibt. Sollte der Download des gewünschten Images fehlschlagen, lässt sich mit „Retry“ festlegen, wie oft der Vorgang wiederholt werden soll. Die Wartezeit zwischen zwei Versuchen gibt „RetryDelay“ vor. Beide Schlüssel verstehen die Units „.container“, „.image“ und „.build“. Im Quadlet „.pod“ lässt sich noch via „HostName“ der Hostname des Pods festlegen.

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