Das Live-System zum Klonen und Sichern von Partitionen aktualisiert nicht nur das Basissystem und die Kernkomponenten, sondern spendiert auch ein neues Kommandozeilenwerkzeug, kann das Image-Repository auf einen USB-Stick legen und ändert die Reihenfolge von Blockgeräten.
Zunächst hat das Clonezilla-Team das neue Werkzeug „ocs-find-live-key“ geschaffen und passend dazu „ocs-put-log-usb“ aufgebohrt. Mit dem Duo kann man jetzt die Log-Dateien auch dann kopieren, wenn Clonezilla Live vollständig im Hauptspeicher läuft (über die „To RAM“-Option). „ocs-find-live-key“ findet das USB-Gerät, das ein VFAT-Dateisystem besitzt und die Datei „Clonezilla-Live-Version“ enthält. Dieses gilt dann als USB-Stick mit Clonezilla Live.
Apropos USB-Stick: Einen solchen kann man als Image-Repository zuweisen. Auch das ist vor allem dann nützlich, wenn Clonezilla vollständig im Hauptspeicher residiert. Das Tool „ocs-live-repository“ kennt dazu das neue Ziel „dev=///OCS_LIVE_USB“. Das USB-Laufwerk muss dabei das VFAT-Dateisystem besitzen – das allerdings einige Restriktionen aufweist und somit nicht immer als Image-Repository taugt.
Die angeschlossenen Blockgeräte erscheinen bislang in zufälliger Reihenfolge. Um das zumindest ein wenig „abzumildern“, kann man den Boot-Parameter „ocs_1_cpu_udev“ angeben. Damit ist dann nur noch ein Prozessorkern aktiv, wenn die Geräteverwaltung Udev in der Initramfs startet. Erst danach arbeiten dann wieder alle Prozessorkerne.
Um die eigentliche Sicherung kümmert sich in den meisten Fällen das Tool Partlcone. An Bord befindet sich jetzt die Version 0.3.36, die auch Btrfs-Dateisysteme verarbeitet. Die Clonezilla-Entwickler haben daher auch in ihrem Live-System die Btrfs-Unterstützung in Partclone freigegeben (über einen entsprechenden Eintrag in der Konfiguraitonsdatei „drbl-ocs.conf“).
Abschließend nutzt die auf Ubuntu basierende „Alternative Stable“-Edition von Clonezilla das aktuelle Ubuntu 25.04 (Plucky Puffin), als Kernel meldet sich Linux 6.14.0-15.15 zum Dienst. Den Lieferumfang runden die „libfsapfs-utils“, „usb-modeswitch“ und Fscrypt ab.





