Das grafische Partitionierungsprogramm und das zugehörige Live-System liegen in neuen Versionen vor, die jedoch im Wesentlichen nur Komponenten aktualisieren und Fehler beheben. Ein eliminiertes Problem ist aber erwähnenswert.
Partitionierung
Meist erscheint das Live-System GParted immer zusammen mit einer neuen Version des namensgebenden Partionierungswerkzeugs. Die neue Version 1.7.0-8 bildet eine Ausnahme, bringt aber gleichzeitig kaum Neuerungen mit.
Das Live-System zum Klonen und Sichern von Partitionen aktualisiert nicht nur das Basissystem und die Kernkomponenten, sondern spendiert auch ein neues Kommandozeilenwerkzeug, kann das Image-Repository auf einen USB-Stick legen und ändert die Reihenfolge von Blockgeräten.
Beim Klonen und Sichern von Partitionen hilft das Live-System Clonezilla. Dessen neue Version 3.2.1-9 aktualisiert zwar primär die enthaltenen Softwarepakete, legt aber auch bei der LZ4-Kompression nach und entfernt die Unterstützung für das Dateisystem Btrfs.
Das grafische Partitionierungswerkzeug GParted korrigiert in seiner neuen Version eigentlich nur Fehler, die allerdings auch zwei äußerst interessante neue Funktionen zur Folge haben. So erkennt das Tool Network Block Devices (NBD) und unterstützt das junge Dateisystem Bcachefs.
Das grafische Partitionierungswerkzeug GParted hat ein paar kleinere Neuerungen erhalten, von der das entsprechende Live-System profitiert. Letztgenanntes basiert weiterhin auf Debian Sid, wechselt aber zum Linux-Kernel 5.10.28-1.
Mit dem Live-System Clonezilla lassen sich schnell Festplattenabbilder erstellen und zurückschreiben. Jetzt haben die Entwickler die „Stable“-Ausgabe aktualisiert. Im Wesentlichen betreiben sie dabei Produktpflege.
Die GParted-Entwickler haben neben ihrem grafischen Partitionierungstool auch ihr zugehöriges Live-System aktualisiert. GParted 0.33.0 kann erstmals mit dem Minix File System umgehen und Apples APFS zumindest erkennen.



