Das Ablegen seines Jacketts brachte es zum Vorschein: Mark Shuttleworth präsentierte sich bei seiner Keynote auf dem LinuxTag mit dem KDE-Logo und kommentierte: “Die nächsten Monate gehören Kubuntu”. Auch bei der Desktopumgebung sei es wichtig, dem Anwender die Wahl zu lassen. Er selbst möchte bei Ubuntu keinesweg die Fäden in der Hand halten. Vielmehr unterstrich er die Leistungsfähigkeit des Community-basierten Ansatzes.
Als der PC auf den Markt kam, sei dies zwar anders gewesen: “Damals war es das Beste, ein paar gute Enwickler irgendwohin zu stecken, wo es wenig zu sehen gibt. Dies hat Microsoft damals ganz richtig gemacht.” Doch das 21. Jahrhundert gehört nach Mark Shuttleworth der freien Software. “Die Open-Source-Bewegung ist die stärkste Bewegung der letzten 30 Jahre.” Ubuntu soll darin die Rolle eines Katalysators spielen. Alle Ubuntu-Komponenten sollen stets frei verfügbar bleiben, damit sie anderen als Basis für eigene Projekte zur Verfügung stehen.
Den Ausschluss proprietärer Treiber hält Schuttleworth aber für falsch: “Linux gelangt nun an den Punkt, wo die Verkaufszahlen für Hardwarehersteller eine Rolle spielen.” Die Kombination von Open-Source und kommerziellen Interessen bereitet ihm offensichtlich keine Bauchschmerzen: “An Projekten wie Ubuntu sollten sowohl Richard Stallman als auch der Chef der Deutschen Bank ihre Freude haben”, meinte Shuttleworth in Anspielung auf das LinuxTag-Motto “Where .com meets .org”.





Ich habe gehört, dass YaST nach Debian portiert wird und glaube das wäre etwas, was auch viel zum Spass unter *buntu beitragen könnte.