Curl 8.11 unterstützt offiziell WebSockets und behebt Fehler

Curl 8.11 unterstützt offiziell WebSockets und behebt Fehler

Curl 8.11 freigegeben

Das Schweizer Messer unter den Datenübertragungswerkzeugen kann in seiner neuen Version von Haus aus WebSockets nutzen. Des Weiteren unterstützt Curl Zertifikate im P12-Format sowie Early Data bei TLS v1.3-Verbindungen.

Das aktualisierte Curl 8.11 behebt zunächst viele kleine Fehler, die sich jedoch primär auf das Build-System beziehen. Innerhalb von Curl haben die Entwickler die Verarbeitung von Cookies überarbeitet, zudem kommt das Tool besser mit POSIX-Systemen zurecht, denen die Funktion „gethostbyname“ fehlt. Das IPFS-Protokoll lässt sich schließlich noch beim Bau des Werkzeugs abschalten beziehungsweise ausschließen.

Curl konnte zwar schon in der Vorversion mit WebSockets umgehen, die Funktion galt dort jedoch noch als experimentell. Curl 8.11 ändert dies: Der Zugriff über WebSockets arbeitet nicht nur endlich stabil, sondern ist jetzt auch standardmäßig verfügbar.

Die wenigen übrigen Änderungen sind schnell erklärt: Der Parameter „–create-dirs“ arbeitet mit seinem Kollegen „–dump-header“ zusammen. Kümmert sich GnuTLS um die verschlüsselten Verbindungen, dürfen Zertifikate im P12-Format vorliegen. Abschließend kennt Curl das Early-Data-Verfahren des TLS v1.3-Standards, bei dem Anwendungsdaten schon beim TLS-Handshake mitgesendet werden.

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