Das Curl-Projekt kämpft immer noch mit falschen Fehlermeldungen, die KI-Systeme generieren. Das Entwicklerteam denkt jetzt sogar offen darüber nach, das Bug-Bounty-Programm einzustellen.
Curl
Daniel Stenberg hat genug: Der Maintainer des Up- und Download-Werkzeugs Curl ergreift teils drastische Maßnahmen gegen den Einsatz von künstlicher Intelligenz bei Bug-Reports.
Das Kommandozeilenwerkzeug Hurl schickt einem Server vorgegebene HTTP-Anfragen und eignet sich so besonders für Tests von Web-APIs. Die Version 6 führt Funktionen ein, die dynamisch Werte in die Anfragen einbauen. Allerdings gibt es dabei einen Haken.
Das Schweizer Messer unter den Datenübertragungswerkzeugen kann in seiner neuen Version von Haus aus WebSockets nutzen. Des Weiteren unterstützt Curl Zertifikate im P12-Format sowie Early Data bei TLS v1.3-Verbindungen.
Der Download- und Netzwerkhelfer Curl liegt in einer neuen Version vor. Sie behebt einige Sicherheitslücken, erlaubt über neue Parameter gezieltere Eingriffe in die Datenübertragung und unterstützt CA Caching beim Einsatz von Gnutls und Wolfssl.
Das kleine Netzwerk-Tool Curl gehört zum Werkzeugkasten zahlreicher Administratoren und Entwickler. Pünktlich zum 25. Geburtstag liegt die Version 8.0 vor, die allerdings keine Neuerungen bietet. 136 Gründe für ein Update gibt es dennoch.
