Mit dem Tool Incus jongliert man Container und virtuelle Maschinen. Zu eben jenen VMs liefert die neue Version 6.6 zusätzliche Informationen und Betriebsdaten. Darüber hinaus lassen sich jetzt Clustered LVM Volume Groups erstellen.
„incus info“ verrät ab sofort mehr Informationen über das Betriebssystem in einer virtuellen Maschine. Des Weiteren liefert der Befehl „incus console –show-log“ endlich auch das Konsolen-Log, was bislang nur bei Containern möglich war. Des Weiteren lassen sich dem Load Balancer für OVNs die jeweils aktuellen Health-Informationen entlocken.
Wer ein Clustered LVM aufsetzen wollte, musste bislang die verteilte Volume Group vorab selbst erstellen. In Incus 6.6 ist das nicht mehr nötig. Dort kann man direkt das geteilte Block Device angeben, den Rest übernimmt Incus.
„incus-migrate“ importiert die Images von virtuellen Maschinen in den Formaten QCOW2 und VMDK. Das Kommandozeilentool spannt dazu im Hintergrund „qemu-img“ ein, das folglich auf dem entsprechenden System installiert sein muss.
Der Macvlan-Modus war bislang fest auf „bridge“ gesetzt. In Incus 6.6 lassen sich auch andere Modi wählen, wie „vepa“, „passthru“ und „private“. Abschließend lassen sich einem OVN physische Schnittstellen hinzufügen, was wiederum einen Weg in das reale Netzwerk ermöglicht.





